Schwanger nach Eisprung

Eisprungkalender bei Kinderwunsch nutzen

Sich beim schwanger werden nach dem Eisprung zu orientieren ist eine der effektivsten und sichersten Methoden. Beobachten Sie dafür über einen längeren Zeitraum hinweg wie Ihr monatlicher Zyklus verläuft. Der Moment der Ovulation lässt sich nur sehr schwer feststellen, doch gibt es drei unterschiedliche Methoden, ihn zumindest einzugrenzen. Zum einen steigt die Körpertemperatur der Frau vor dem Follikelsprung deutlich an. Unmittelbar danach fällt sie rapide ab.

Darüber hinaus sollte auf das Scheidensekret geachtet werden. Zunächst zeigt sich jenes extrem flüssig, um kurz vor dem Eisprung als zähe, spinnbare Masse aufzutreten. Zuletzt darf noch ein Ovulationstest um Rat gefragt werden. Die Streifen messen den hCG-Wert im Urin.

Schwanger nach Eisprung? So funktioniert's

Kinderwunsch

Erst nach dem Absetzen der Pille kann ein Eisprungkalender geführt werden, da das Medikament dem weiblichen Körper vorgaukelt bereits ein Kind zu erwarten und so kein Follikelsprung ausgelöst wird. Wenn Sie noch nicht gleich schwanger werden möchten, gilt es deshalb für die genau Überprüfung Ihrer Monatsblutung eine andere Verhütungsmethode zu wählen. Die Beobachtungen sollten mindestens sechs Monate andauern, um aussagekräftig zu sein. Werten Sie sie gemeinsam mit Ihrem Partner oder der Partnerin aus und stellen Sie Regelmäßigkeiten fest. Gerade für lesbische Frauen mit Kinderwunsch ist das Herausfiltern des ungefähren Eisprungmoments enorm wichtig, da die Planung der Insemination davon abhängt.

Schwanger nach Eisprung
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Sich beim Schwangerwerden nach dem Eisprung zu orientieren ist eine der effektivsten und sichersten Methoden.

Woran erkennt man das man schwanger ist?

Um möglichst rasch festzustellen ob man ein Baby erwartet, gilt es baldigst das Schwangersein nach dem Eisprung zu überprüfen. Schon nach sechs bis zehn Tagen nistet sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut ein und verursacht dabei manchmal die sogenannte Nidationsblutung. Eine schmierige, blutige Absonderung findet sich dann in der Unterwäsche oder auf dem Toilettenpapier der werdenden Mutter. Auch geben Frühtests darüber Auskunft ob es in diesem Zyklus geklappt hat. Über mehrere Tage hinweg messen die Teststreifen den Progesteronwert im Urin der Frau. Steigt jener kontinuierlich an, kann davon ausgegangen werden, dass in neun Monaten ein Säugling das Licht der Welt erblickt.

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