Schwanger Erste Anzeichen

Klassische Anzeichen einer Schwangerschaft

Wenn sich der eigene Körper verändert, stellen sich viele Frauen die Frage, ob sie schwanger sind und sich erste Anzeichen dafür zeigen. Kommen dann noch Heißhunger, Übelkeit oder ein Ziehen in der Brust hinzu, könnte es darauf hindeuten, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Tatsächlich gibt es zahlreiche Anhaltspunkte, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind und auf eine Schwangerschaft hinweisen. Doch, welche klassischen Anzeichen sind wirklich zuverlässig.

Ausbleiben der Periode

Kinderwunsch

Das erste Anzeichen, dass Sie schwanger sind, ist wohl das Ausbleiben der Periode. Frauen, die ihren Körper kennen und sonst einen regelmäßigen Zyklus haben, bemerken schon recht früh, dass sie schwanger sein könnten. Tritt statt der Menstruationsblutung eine leichte Schmierblutung auf, spricht der Mediziner von einer Einnistungsblutung.

Schwanger? Erste Anzeichen
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Das erste Anzeichen ist wohl das Ausbleiben der Periode.

Im Normalfall tritt mit der Schmierblutung ein Ziehen in der Brust ein. Die Brüste werden überempfindlich und spannen. Auch der Brustwarzenhof kann sich dunkel verfärben. Grund dafür ist eine erhöhte Hormonproduktion, die die Milchdrüsen zum Wachsen anregen.

Verändertes Geruchsempfinden und Heißhunger

Der Körper einer Schwangeren bewältigt große hormonelle Umstellungen. Besonders am Anfang der Schwangerschaft produziert der Körper verstärkt das Gelbkörperhormon Progesteron. Dieses Hormon wirkt beruhigend und entspannend auf den Körper, wodurch es vermehrt zu Müdigkeit kommt.

Zwischen der sechsten und zwölften Schwangerschaftswoche steigt das Hormon HCG, ein Peptidhormon, welches in der Plazenta gebildet wird und die Schwangerschaft aufrechterhält. In dieser Zeit verändert sich bei einigen Frauen das Geruchsempfinden. Starke Gerüche wie Parfüm, fettiges Essen oder Zigarettenrauch werden als unangenehm wahrgenommen. Außerdem sorgt HCG für einen verstärkten Harndrang.

Übelkeit

Ein weiteres deutliches Anzeichen einer erfolgten Befruchtung ist die Übelkeit. Sie kann bis zum Erbrechen führen. Übelkeit tritt meist ab der fünften Schwangerschaftswoche ein und verschwindet spätestens mit der 16. Woche. Bevorzugt tritt die Übelkeit morgens auf. Aber auch andere Tages- und Nachtzeiten sind denkbar.

Bauchkrämpfe, ein aufgeblähter Bauch oder ein Ziehen im Unterleib deuten ebenso auf eine Schwangerschaft hin.

Da sich der Hormonspiegel ändert, treten mitunter im frühen Stadium einer Schwangerschaft Stimmungsschwankungen auf, die mehr oder weniger ausgeprägt sind. Es kann sogar sein, dass die Schwangere grundlos weint.

Gönnen Sie sich zwischendurch Ruhepausen

Eine Gewissheit, dass Sie schwanger sind oder erste Anzeichen richtig deuten, kann Ihnen nur der Gynäkologe geben. Sind Sie in anderen Umständen, sollten Sie die Zeit der Schwangerschaft ohne Stress genießen. Wellness schafft oftmals eine gelungene Abwechslung vom stressigen Alltag.

Außerdem müssen Sie nicht zwangsläufig unter allen Symptomen leiden, denn jeder Körper reagiert anders. Freuen Sie sich auf die Zeit, die vor Ihnen liegt.

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