Schlafrhythmus Baby

Das Baby muss seinen Schlafrhythmus erst finden

Der Schlafrhythmus bei einem Baby folgt zu Beginn keinen Regeln. Ein Neugeborenes kennt den Unterschied zwischen Tag und Nacht noch nicht und wird deshalb zunächst in recht unregelmäßigen Abständen einschlafen und wieder aufwachen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Doch keine Sorge: Wenn Eltern mit ihren Babys feste Einschlafrituale pflegen, wird sich mit der Zeit auch ein Schlafrhythmus einstellen. Der Schlafbedarf von einem Baby ist in den ersten Monaten ohnehin hoch: Ein Neugeborenes verschläft bis zu zwanzig Stunden pro Tag.

Wohfühlfaktoren für Neugeborene verstehen

Baby

Da ein Ungeborenes im Mutterleib monatelang abgeschirmt lebt, kann es grelles Licht zu Beginn gar nicht vertragen. Vor allem zum Einschlafen sollte das Neugeborene von warmem Licht umgeben sein, das auf keinen Fall zu hell scheint. Rottöne oder Orangetöne können dem Baby beim Einschlafen helfen. Viele Babys werden zudem gerne in den Schlaf gestillt. Das Nuckeln an Mamas Brust dient vor dem Einschlafen nicht nur dem Stillen von Hunger und Durst, sondern schenkt Geborgenheit und macht müde. Stillende Mütter sollten darauf achten, dass sie nicht viele koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee konsumieren, denn die können beim Baby zu Schlafstörungen führen. Die Ernährung der Mutter sollte zudem nichts enthalten, was stark bläht, wie etwa Kohl oder rohe Zwiebeln. Wer nicht stillt, kann übrigens auch mit der Flasche Behaglichkeit schenken und das Einschlafen fördern. Wichtig ist, dass das Kind beim Trinken engen Körperkontakt mit Mama oder Papa halten kann. Schlaflieder schaffen zusätzlich Behaglichkeit und stimmen das Baby auf die Nacht ein.

Der Schlafrhythmus beim Baby
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Der Schlafrhythmus bei einem Baby folgt zu Beginn keinen Regeln.

In der Nacht ist Ruhe angesagt

Damit das Kleinkind schon bald lernt, dass die Familie nachts schlafen möchte, sollten sich alle um Ruhe bemühen. Auch wenn das Baby nachts aufwacht, sollten weder helles Licht noch laute Musik oder lautes Sprechen für zusätzliche Aufregung sorgen. Vor allem in den ersten Lebensmonaten wird das Kleine nachts mehrmals aufwachen, um zu trinken. Danach kann Mama es beruhigend streicheln oder in den Schlaf singen und wiegen. Der Schlafrhythmus beim Baby folgt keiner festen Regel, doch auch das Kleinkind wird die nächtliche Ruhe schon bald zu schätzen wissen und sich den Schlafgewohnheiten der Familie anpassen.

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