Progesteron Schwangerschaft

Progesteron, das Schwanger-Hormon

Progesteron ist für eine Schwangerschaft überaus wichtig. Es sorgt sowohl für deren Entstehung wie auch für die Fortführung der Gestation. Frauen, die unter einem zu niedrigen Progesteronwert leiden haben Schwierigkeiten ein Kind zu bekommen. Um einen eventuellen Mangel festzustellen, führt der Frauenarzt nach dem Eisprung mehrere Blutentnahmen im Abstand von nur wenigen Tagen durch. Liegt das Ergebnis bei circa 8 Mikrogramm pro Liter, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

Ihre Gelbkörperhormone sind in ausreichender Form vorhanden. Weil das Progesteron auch den weiblichen Zyklus steuert, weisen Frauen vor der Menopause extrem schwankende Blutwerte auf. Zwischen Regelblutung und Eisprung liegt der Wert nur bei 0,3, während er danach auf maximal 15,9 Mikrogramm pro Liter ansteigt. Erwartet man ein Kind, explodiert das Progesteron förmlich und erreicht bereits im ersten Trimenon einen Wert von bis zu 147 Mikrogramm. Am Ende der Schwangerschaft liegt es manchmal bei unglaublichen 242 Mikrogramm.

Wirksamkeit der Hormone

Schwangerschaft

Progesteron wird auch als Gelbkörperhormon bezeichnet. Dieses misst ein Schwangerschafts- oder Ovulationstest, um der Frau Auskunft über ihren aktuellen Zyklus oder eben über eine baldige Geburt zu geben. Das Hormon ist für das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich und sorgt so dafür, dass sich die befruchtete Eizelle einnisten kann. Hat Ihr Gynäkologen auf dem Ultraschallgerät gesehen, dass sich Ihre Schleimhaut nicht ordnungsgemäß aufbaut, kann medikamentös verabreichtes Progesteron zur Schwangerschaft führen. Auch auf Seiten des Vaters ist es von enormer Bedeutung. Der männliche Körper produziert ebenfalls Progesteron. Es sorgt dafür, dass die Spermien beweglich bleiben und überhaupt die Kraft dazu haben, in eine Eizelle einzudringen. Ist die Empfängnis und Einnistung gelungen, unterdrückt das Gelbkörperhormon die Produktion von weiteren Eiern. Die Monatsblutung der Frau bleibt aus.

Progesteron und Schwangerschaft
1/1

Progesteron wird auch als Gelbkörperhormon bezeichnet.

Progesteron in der Schwangerschaft

In der Zeit, da sich eine Frau noch darüber Gedanken macht, wo sie die Baby-Erstausstattung günstig herbekommt und was Bauchbänder für Schwangere kosten sollen, produziert die Plazenta raue Mengen an Progesteron. Es unterstützt die optimale Durchblutung des Unterleibs und stellt sicher, dass Mutter und Kind mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden können. Außerdem entspannt es beide. Stress in der Schwangerschaft schadet sowohl dem ungeborenen Leben wie auch der Frau. Das Progesteron wirkt wie ein Nervenstabilisator und lässt alle Anforderungen des Alltags kleiner und nichtiger erscheinen. Haare und Nägel von angehenden Müttern werden ebenfalls von jenem Multitalent positiv beeinflusst. Während Ihrer Schwangerschaft wird man Sie sicherlich schon mehrfach auf die Schönheit Ihrer Haarpracht angesprochen haben. Einziger Wermutstropfen des Gelbkörperhormons ist, dass es die Brüste überempfindlich und prall erscheinen lässt. Doch dies hat einen guten Grund. Schließlich sollen die Milchdrüsen rechtzeitig darauf eingestimmt werden, bald ein Baby zu ernähren.

Mehr zum Thema