Kinderwagen

Der richtige Kinderwagen für alle Ansprüche

Mittlerweile am häufigsten gekauft werden die so genannten Kombikinderwägen. Diese können vom Moment der Geburt an bis ins Kleinkindalter verwendet werden, da sie umbaubar sind. Die ersten Lebenswochen verbringt das Kind hauptsächlich in der mitgelieferten Tragetasche, die man auf das Fahrgestell aufsetzt und festklickt. Sitzt der kleine Sprössling aufrecht, ersetzt man die Tragetasche durch die Sitzeinheit. Ähnlich einem Buggy, lässt diese dem Sprössling die Chance, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und sitzend durch die Stadt oder den Wald zu fahren.

Weil auch der aufmerksamste Entdecker irgendwann müde wird, verfügen die Sitzeinheiten über Klappvorrichtungen, so dass die aufrechte Rückenlehne nach hinten unten gesenkt und in eine gemütliche Liegefläche verwandelt werden kann. Für die meisten Kombikinderwägen gibt es außerdem eine Halterung für die Auto-Babyschale/Maxi Cosi. Diese Schale fungiert normalerweise als sicherer Kindersitz bei der Fahrt mit dem PKW und kann für kurze Spaziergänge auf das Kinderwagen-Gestell aufgeklickt werden. Diese Drei-in-Eins-Wägen sind mittlerweile Standard und bieten Eltern vielfältige Möglichkeiten, ihren kleinen Schatz zu chauffieren.

Varianten

Kinderwagen

Auch wenn der Kombikinderwagen zum Buggy umgebaut werden kann, ist er doch etwas sperriger, größer und schwerer als ein echter Buggy. Viele Eltern erwerben deshalb mit fortschreitendem Alter ihres Kindes einen reinen Buggy, um so in Bus und Bahn mehr Bewegungsfreiheit zu genießen und auf Spaziergängen flexibler zu sein. Apropos Flexibilität: Nebst den klassischen Kinderwägen bietet der Handel auch für sportliche Eltern das richtige Begleitfahrzeug. Im Jogger werden die Kleinen beim Dauerlauf sanft in den Schlaf gewiegt und im hinten am Fahrradrahmen anmontierten Hänger, erklimmen sie gar steile Bergstraßen. Diese spezialisierten Modelle gibt es allerdings nicht als Kombiwägen. Wer ein solches sein Eigen nennen möchte, muss sich im Fachhandel umsehen und auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Allerdings macht es großen Spaß, mit dem Nachwuchs stundenlang an der frischen Luft unterwegs zu sein und landschaftliche wie sportliche Impressionen zu teilen.

Kinderwagen
1/1

Kinderwagen ist nicht gleich Kinderwagen.

Worauf kommt es bei einem guten Kinderwagen an?

Kinderwagen ist nicht gleich Kinderwagen. Da die Transportmittel auf holprigen Wegen, Asphalt, Kies und im Großstadtverkehr gleichermaßen eingesetzt werden, wie bei Kälte und Hitze, müssen sie von guter Qualität sein. Außerdem brauchen Kinderwägen ein auf die Bedürfnisse der Eltern und des Nachwuchses abgestimmtes Zubehör. Genügend Stauraum zu haben und gleichzeitig ein wendiges und durch die Sitzbänke der S-Bahn passendes Gefährt zu lenken, sind entscheidende Kriterien für Städter. Familien, die auf dem Land leben, suchen besser nach einem Modell, das auch auf Waldwegen eine gute Figur macht. In den deutschen Mittelgebirgen oder in Alpendörfern achten Mama und Papa auf ein effektives Bremssystem und weil es der kleine Schatz bequem haben soll, muss außerdem auf die Polsterung geachtet werden. Auch hat das Gefährt in den familieneigenen PKW zu passen und so gehört der Maße-Vergleich zum Kaufritual. Das vielfältige Angebot der Kinderwagenindustrie hält für jede Familie das perfekte Exemplar bereit. Allerdings klaffen die Vorstellungen darüber, was denn nun ideal ist, weit auseinander. Deshalb müssen Sie vor dem Kinderwagenkauf genaue Überlegungen anstellen, welche Attribute Ihnen wichtig sind und durchdenken, für welche Eventualitäten Sie den bereiften Begleiter nutzen möchten.

Geräumige Tragetasche

Schon bei der Fahrt vom Kranken- oder Geburtshaus in das elterliche Heim benötigt man eine Tragetasche. Diese kann auf dem Kinderwagengestell aufgesetzt und darin verankert werden, so dass sie sowohl für Liegendtransporte vom Auto in die Wohnung wie auch für die Spazierfahrt einsetzbar ist. Bedenken Sie stets, dass Ihr kleiner Liebling fortwährend wächst und sich auch gerne bewegt. Eine Tragetasche muss deshalb ausreichend groß sein. Schließlich verdreifacht ein Baby innerhalb der ersten zwölf Lebensmonate sein Körpergewicht und bringt es zum ersten Geburtstag durchschnittlich auf zehn Kilogramm. Außerdem ist er oder sie nun nicht mehr circa 50, sondern 75 Zentimeter groß. Dennoch schläft der kleine Schatz noch ab und an in der Tragetasche ein. Doch selbst für ein Neugeborenes braucht es eine Grundfläche von mindestens 80 mal 30 Zentimetern, um einen ruhigen und durchaus bewegungsreichen Schlaf zu verleben. Dazu gehört im Übrigen auch, dass die Tragetasche über eine rückenschonende Liegefläche verfügt. Achten Sie beim Kauf auf ausreichende Weichheit.

Sitzeinheit sollte verstellbaren Winkel haben

Über Stunden in der gleichen Position zu hocken, gefällt weder Erwachsenen noch Babys und führt zu Rückenschmerzen, Fehlhaltungen und Muskelverspannungen. Außerdem möchte das Kind mal die Welt liegend, mal lässig nach hinten gelehnt und anschließend in aufrechter Position entdecken. Je nachdem, ob nun gerade relaxen oder mit großen Augen alles beobachten auf dem Programm steht, benötigt der Kinderwagensitz eine verstellbare Rückenlehne. Manche Hersteller offerieren Modell, die drei oder vier verschiedene Haltungen kennen, bei anderen wird Eltern eine stufenlose Regulierung geboten. Entscheidend ist, dass die Veränderung des Winkels vorgenommen werden kann, während das Kind im Wagen sitzt. Fragen Sie den Verkäufer, wie genau der Mechanismus funktioniert und probieren Sie es mehrfach aus. Bestenfalls gelingt die Änderung der Sitzposition mit nur einer Hand und läuft nicht ruckartig, sondern geschmeidig ab.

Verstellbare Fußstützen

Die Sitzeinheit eines Kombikinderwangens kann bereits ab dem fünften Monat verwendet werden, dann um jene Zeit erlernen die ersten Babys, auf dem Gesäß hockend, die Balance zu halten. Weil die Buggy-Funktion des Kinderwagens bis ungefähr zum drittem Lebensjahr die Familie begleiten wird, muss sie auch größeren und schwereren Passagieren eine gemütliche Sitzhaltung zu bieten im Stande sein. Deshalb befindet sich an modernen Kinderwägen eine verstellbare Fußstütze, die sowohl die kurzen Beinchen eines acht Monate alten Insassen professionell zu betten versteht, wie auch die langen, baumelnden Füße eines Zweijährigen. Die Fußstütze kann dafür vertikal oder horizontal eingestellt werden und bietet so optimale Bequemlichkeit für Ihren Sprössling. Auch dann, wechselt der kleine Passagier von der sitzenden in die liegende Position über, ist diese Funktion ideal. Außerdem: Die Stütze verhindert, dass mit den Füßen an die Räder herangekommen oder einfach aufgestanden werden kann. Damit wird für Sicherheit und beruhigte, elterliche Nerven gesorgt.

Verstellbare Griffe/Schieber

Es gibt Elternpaare, bei denen sie 160 Zentimeter misst und er es beinahe auf zwei Meter bringt. Damit beide dennoch bequem und rückenschonend den Kinderwagen schieben können, muss beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Lenkstange höhenverstellbar ist. Bestenfalls besorgen Sie sich ein stufenlos regulierbares Modell, dass sich auch der Körpergröße von Oma, Opa, Tante, Onkel oder des Babysitters anpassen lässt. Zusätzlich zum Lenkgriff hat sich auch die eventuell vorhandene, händische Bremsvorrichtung je nach Bedürfnis zu verkleinern beziehungsweise zu vergrößern. Großgewachsenen Eltern macht es sicherlich keine Freude, für jedes Anhalten des Kinderwagens immer gleich in die Knie zu müssen. Sind beide Eltern und auch sämtliche, kinderwagenschiebende Verwandte über 1,75 Meter groß, offeriert der Handel auch spezielle Exemplare. Gleiches gilt für Familien, die kleiner als der Durchschnitt sind.

Lange Rückenlehne des Sitzes

Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, gilt es stets zu bedenken, wie rasch die Kinder wachsen. Deshalb hat die Rückenlehne der Sitzeinheit auch über ein ausreichendes Volumen zu verfügen. Ist sie nämlich zu kurz, stößt der kleine Passagier schon nach wenigen Monaten intensiven Wachstums mit dem Kopf an der Krempe an und sitzt äußerst ungemütlich. Will er oder sie nach einem abenteuerlichen Tag im Tierpark oder beim Sightseeing ein Nickerchen machen, verhindert die zu kurze Rückenlehne den erholsamen Schlaf. Selbstverständlich lässt sich im Vorfeld schlecht sagen, wie groß der Sohn, die Tochter in einem bestimmten Alter sein wird, aber ein paar Zentimeter mehr schaden nicht. Messen Sie nach, auf jeden Fall sollte die Lehne es auf circa einen halben Meter Länge bringen.

Sitz soll in beide Richtungen weisen können

Das Leben ist angefüllt mit spannenden Impressionen. Im Kinderwagen sitzend, entdecken die neuen Erdenbürger, wie vielfältig die Welt sein kann. Dabei nach vorne, sprich von den Eltern wegzublicken, ist interessant und lässt viele neue Dinge kennenlernen. Doch nicht in allen Situationen. Prescht ein großer Hund heran, schlängelt man sich durch den Großstadtverkehr oder geht es durch die überfüllte Location bei einem Event, kann dies für den kleinen Passagier sehr beängstigend sein. Deshalb ist es notwendig, einen Kinderwagen zu kaufen, dessen Sitz in beide Richtungen blicken lässt. Denn in stressigen Momenten, schenkt das vertraute Antlitz von Mama und/oder Papa Sicherheit. Qualitativ hochwertige Kombiwägen sind in der Regel mit dieser Doppelfunktion ausgestattet und weil mitunter auch unterwegs ein Positionswechsel notwendig ist, gelingt mit ihnen der Umbau überaus zügig. Speziell in der Fremdelphase lohnt es, von vornherein mit der zum Lenker gewandten Seite loszufahren. Ist Ihr Sprössling kommunikativ und kann er sich gar nicht sattsehen an den Passanten und der vorüber gleitenden Umgebung, dürfen Sie ihn beziehungsweise sie ohne Bedenken nach vorne blicken lassen.

Wendig im Laden, gut gefedert im Gelände

Abhängig davon, auf welchem Untergrund und in welchem Umfeld Sie den Kinderwagen bevorzugt einsetzen möchten, sollten auch die Räder gestaltet sein. Je kleiner die Bereifung, desto wendiger. Wer also hauptsächlich auf Asphalt unterwegs ist und die Großstadt sein zu Hause nennt, darf sich für einen der Kinderwägen mit kleinen, um 360 Grad drehbaren Rädern entscheiden. Jene sorgen vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Shoppen für entspannte Momente, machen sie doch jeden Richtungswechsel gekonnt mit. Haben die Eltern vor, über Wald- und Wiesenwege zu wandern und geht es dabei auch über die eine oder andere Wurzel, stoßen zu kleine Räder schnell an ihre Grenzen und machen es schwer, nicht ins Schwitzen zu kommen. Für auf dem Land lebende Familien können die Räder deshalb nicht zu groß sein.

Mit Luft gefüllte Reifen verstehen es Bodenunebenheiten gekonnt abzufedern und auch größere Steine problemlos zu überrollen. Allerdings kann man sich mit Luftreifen auch einen Platten fahren. Deshalb sei Ihnen ans Herz gelegt, die Luftmodelle nicht allzu straff aufzupumpen. Dies garantiert ein weicheres Fahrgefühl. Hartgummiräder finden sich zumeist auf kostengünstigen Buggys und Kinderwägen. Sie sind für Ausfahrten auf Naturböden ungeeignet und haben bereits auf Kopfsteinpflaster Schwierigkeiten, in der Spur zu bleiben. Die Mixtur aus Luft- und Hartplastikreifen trägt den Namen Luftkammerräder und birgt immense Vorteile. Erstens sind diese Reifen gegen das Eindringen von Nägeln und Glasscherben völlig resistent und zweitens müssen sie nicht gewartet, sprich aufgepumpt werden. Durch die im Kunststoff enthaltenen Luftbläschen kann die Zwischenlösung der Luftkammerräder mit einem hervorragenden Fahrkomfort aufwarten und repräsentiert den idealen Mittelweg zwischen Stadt- und Landbereifung.

Polsterung

Den süßen Liebling gut gebettet zu wissen, beschenkt Mutter und Vater mit einem beruhigenden Gefühl. Kinderwagenhersteller führen in ihrem Sortiment häufig verschiedene Matratzenmodelle, aus Sie eines auswählen dürfen. Generell sollen es die Kleinen bequem und kuschelig warm haben und dennoch nicht überhitzen. Die Matratzen sind austausch- und waschbar sowie in der Allergikerausführung erhältlich. Zusätzlich zur Liegefläche hat auch die Umrandung der Tragetasche sowie die Sitzfläche beim Buggy gepolstert zu sein. Da man als Elternteil nicht probesitzen beziehungsweise liegen kann, empfiehlt es sich die jeweiligen, neuralgischen Punkte abzutasten und sich die Liegesituation des Babys genau vorzustellen. In Sachen Tragetasche muss alles um den Säugling herum weich sein. Weil selbst Neugeborene schon viel in Bewegung sind und mit ihren Armen und Beinchen strampeln, darf nichts hart oder kantig sein. Andernfalls drohen Verletzungen. Von zu plüschigen und berüschten Ausführungen ist jedoch abzuraten. Das Kind könnte die flatternden Polster-Elemente anatmen und im schlimmsten Fall daran ersticken.

Sicherheitsgurt und Bügel

Gerade wenn es über die Ampel einer vielbefahrenen Straße geht, beruhigt es die elterlichen Nerven, ist das Kind sicher verwahrt. Auch beim Umsteigen am quirligen Hauptbahnhof oder bei einem Spaziergang auf einem steilen Wanderpfad, schnallt man das Kind besser an. Diese Handlung entschärft brenzlige Momente und wird mittels eines modernen 5-Punkt-Gurts überhaupt erst möglich. Diese Modelle finden auch bei Autositzen Verwendung und schnüren weder ein, noch laufen sie Gefahr, den Brustkorb oder gar die Luftröhre des Kindes einzuquetschen. Zusätzlich zum Gurt sorgt der Bügel für Sicherheit. Er verläuft in einem Bogen vor dem Bauch des Passagiers und darf auch zum Festhalten genutzt werden. In der Regel sind zeitgemäße Bügel zum Stecken. Die beiden Enden rasten in einer Klickvorrichtung ein und sind nur mit erhöhtem Kraftaufwand wieder entfernbar. Dies bedeutet, dass das Kind nicht die Energie und Fingerfertigkeit aufbringen wird, während der Fahrt selbstständig den Bügel zu öffnen. Um eine bequeme Handhabung zu garantieren, verbauen umsichtige Hersteller einen auf beiden Seiten zu entriegelnden Bügel.

Zusammenklappbarkeit für Autotransport

Besitzt die Familie einen Kleinbus beziehungsweise Kastenwagen, kann der Kinderwagen aufgebaut und stehend im Kofferraum transportiert werden. In der Regel bietet das Heck eines gängigen PKWs aber nicht so viel Platz und selbst wenn Sie ein solches Fahrzeug besitzen, müssen manchmal auch noch andere Gegenstände untergebracht werden. Weil Kinderwagenkonstrukteure von diesem Problem wissen, haben sie Modelle erfunden, die klappbar und in ihrer Größe damit minimierbar sind. Mit einer Hand am Lenker und einem gezielten Fußdruck auf den unteren Teil des Fahrgestells, falten sich die meisten Kinderwägen zusammen und lassen sich damit ohne viel Federlesen im Kofferraum verstauen. Es sei Ihnen als Eltern ans Herz gelegt, die Faltmaße bei Ihrem Kinderwagenkauf unbedingt zu berücksichtigen. Gerade Kleinwägen haben Schwierigkeiten damit, besonders lange, zusammengeklappte Babytransporter zu verstauen.

Sicherheitszertifikate beachten

Möchte ein innerhalb der Europäischen Union ansässiges Unternehmen einen Kinderwagen auf den deutschen Markt werfen, muss dieser vom TÜV geprüft und auf seine Sicherheit hin untersucht werden. Anders verhält es sich mit außerhalb der EU hergestellten und über auf anderen Kontinenten beheimateten Onlinehändlern vertriebenen Exemplaren. Diese können ebenfalls allen hierzulande geforderten Standards entsprechen, doch durchlaufen diese Kinderwägen kein Prüfungsverfahren. Deshalb sei Eltern angeraten, ausschließlich kontrollierte Exemplare zu erwerben. Neben dem TÜV-Emblem muss auf dem Baby-Transporter auch das GS-Siegel zu finden sein. Diese Prüfstelle achtet besonders darauf, die Gesundheit des kleinen Passagiers nicht gefährdet zu sehen und untersucht den Wagen beispielsweise auf seine Stabilität hin. Klappt das Fahrgestell während der Fahrt zusammen oder lassen sich Stofffetzen abreißen, wird dem Produkt diese Auszeichnung verweigert. Es wird damit als nicht sicher eingestuft und darf deshalb in Deutschland nicht in den Verkauf gelangen.

Keine Schadstoffe im Material

Um festzustellen, dass sich keine chemischen Schadstoffe im verarbeiteten Material befinden, reicht häufig schon der Geruchstest aus. Schnüffeln Sie im Handel oder nach Erhalt der Lieferung ruhig am aufgespannten Dach sowie an der Matratze. Stellen Sie einen unangenehmen Geruch fest, sollte Sie lieber die Finger von diesem Modell lassen. Um sicher zu gehen, dass der Wagen nicht gesundheitsschädlich ist, empfiehlt es sich nach dem Europäisches Umweltzeichen, der sogenannten Euroblume zu fragen. Qualitativ hochwertige und mit verträglichen Farben behandelte Textilien werden mit dem Oeko-Tex-Gütesiegel ausgestattet. Speziell die Unterrubrik Oeko-Tex-Standards 100 ist für frischgebackene Eltern ausschlaggebend, wird bei diesem Verfahren doch alles aus Stoff gefertigte auf Schadstoffe hin kontrolliert.

Tipp: Probeschieben im Laden

Die Auswahl an Kinderwägen ist gigantisch und nicht jedes optisch ansprechende Modell eignet sich in der Praxis für die Familie. Noch ehe Sie den Wagen zur Kasse schieben oder sich ein noch im Karton verpacktes Exemplar aushändigen lassen, sollte sie mit dem Vorführmodell einige Runden durch den Verkaufsraum drehen. Stellen Sie sich dabei vor, auf matschigen, sandigen oder asphaltierten Böden unterwegs zu sein und vergegenwärtigen Sie sich, wie leicht oder schwer sich das Gefährt handhaben lässt. Bestenfalls dreht man ein paar Runden durch enge Gänge, versucht Wendemanöver und achtet dabei stets auf die Rückenhaltung. Mit gesenkten Schultern den ganzen Tag durch den Zoo zu laufen, macht keinen Spaß. Deshalb testen Sie bestenfalls ausgiebig und auch mehrere Minuten lang. Bevorzugt natürlich unter möglichst realistischen Bedingungen. Bitten Sie deshalb den Verkäufer, die Verkäuferin darum, einen ungefähr fünf bis zehn Kilogramm schweren, länglichen Gegenstand in den Wagen zu legen. Außerdem: Weil in der Regel beide Elternteile den Kinderwagen lenken werden, müssen sowohl Mutter als auch Vater am Probeschieben teilnehmen. Schließlich sollen sich alle zwei an der Lenkvorrichtung wohlfühlen.

Gebrauchte Kinderwagen

Die Ein-Kind-Familie liegt voll im Trend. Deshalb und weil der Handel dieser Tage robuste und langlebige Modell herstellt, veräußern viele Eltern den nicht mehr benötigten Wagen. Entweder im Internet oder aber via Zeitungsannonce wird auf den Verkauf aufmerksam gemacht. Von beinahe nagelneu bis hin zu Modellen mit deutlichen Gebrauchsspuren wird Sämtliches angeboten. Dementsprechend staffeln sich auch die Preise. Bei einem gebrauchten Kinderwagen ist das Garantierecht zumeist längst erloschen, doch bergen die Wägen aus zweiter Hand einen anderen Vorteil: die eventuell im Material vorhandenen Schadstoffe haben sich zu großen Teilen bereits verflüchtigt. Wer nicht gewillt ist, mehrere hundert Euro für einen Babytransporter auszugeben oder ihn gar nur als bei den Großeltern deponierten Zweitwagen ansieht, kann bedenkenlos zu einem Gebrauchten greifen. Auch auf Tauschbörsen oder von befreundeten Paaren sind solche Vehikel zu bekommen.

1.17 Wann sollte ein neuer Kinderwagen gekauft werden?

Plant das Paar mehrere Kinder zu bekommen, rentiert sich ein nagelneues Modell in jedem Fall. Auch wer vor hat diesen Wagen in wenigen Jahren an die Schwester, die beste Freundin oder das Nachbarpaar weiterzureichen, darf sich dem Kaufrausch hingeben. Haben Eltern ganz präzise Vorstellungen und wird auf einige Aspekte ganz besonders viel Wert gelegt, gilt dies ebenso. Außerdem gewähren Händler bei einem Neukauf eine bis zu 36 Monaten andauernde Garantie. Wird der Kinderwagen von privat gekauft, ist diese in der Regel abgelaufen. Wer also schätzt, sich bei Problemen an den Händler wenden zu können, geht in den Kinderwagenfachhandel und kauft ein Modell nach den eigenen Wünschen, Vorstellungen und benötigten Maßen. Außerdem spielen auch optische Faktoren eine Rolle. Die Vielfalt der Designs lässt es mittlerweile zu, Produkte zu kaufen, die auf das elterliche Auto farblich perfekt abgestimmt sind oder zum Kleidungsstil der Familie passen. Ist der Wagen nicht nur Babytransport, sondern auch ein Statussymbol, wird die Rubrik der Gebrauchten Sie nicht zufrieden stellen.

Kaufzeitpunkt

Unter Schwangeren gilt das ungeschriebene Gesetz, dass erst Babywaren gekauft werden, wenn der kleine Liebling gespürt wird. Bevor sich die ersten Tritte im Bauch vernehmen lassen loszuziehen und einzukaufen, bringt angeblich Unglück. Im Endeffekt müssen Sie selbst entscheiden, wann Sie den Babyausstatter aufsuchen. Sich ein wenig Zeit zu lassen und abzuwarten, ob sich der neue Erdenbürger auch wunschgemäß weiterentwickelt, kann jedoch nicht schaden. Die Vorstellung einen Kinderwagen zu Hause stehen zu haben und eine Fehlgeburt zu erleben, ist eine grausame. Das Gros der zukünftigen Elternpaare macht sich in den frühen 30er Wochen auf, das passende Gefährt zu erstehen. Dies bedeutet aber nicht, dass jene Mütter und Väter nicht schon vorher eine Auswahl treffen, durch die Läden oder das Internet stöbern und sich ausgiebig Gedanken über den Spazierbegleiter machen.

Verschiedenen Arten von Kinderwägen

Die Hersteller von Kinderwägen haben schon vor einiger Zeit erkannt, wie unterschiedlich und mannigfaltig die Bedürfnisse ihrer Kunden sind. Deshalb offerieren sie verschiedene Kinderwagentypen. Einige vereinen möglichst viele Aspekte auf sich, andere sind spezialisiert und orientieren sich an den Anforderungen und Hobbys ganz bestimmter Personengruppen. Deshalb dürfen Mamas und Papas aus einem bunten Strauß an Wägen wählen, wenngleich viele Kategorien sich ohne viel Federlesen von selbst erledigen. Denn wer nicht gerne joggt, braucht keinen Sportwagen und haben sich Zwillinge angekündigt, scheiden automatisch alle Einsitzer aus.

Kombikinderwagen

Die Kombi-Ausführung lässt sich binnen weniger Handgriffe vom Babytransporter zum sportlichen Buggy umbauen. Die Tragetasche fungiert gleichzeitig als Kinderwagenaufsatz und bestellt man ein Modell mit Babywanne, ist auch noch für die Sicherheit während der Autofahrt gesorgt. Diese Schalen können nämlich sowohl auf dem Kinderwagenfahrgestell, wie auch auf dem Rücksitz befestigt werden. Ein Kombi-Modell begleitet Sie und Ihre Familie deshalb von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr und gehört aufgrund dieser langen Verwendbarkeit und des praktischen Handlings zu den meistgekauften Varianten. Das aufgespannte Dach, welches standardmäßig jeden Kombikinderwangen ziert, schützt vor Sonne, Regen, Wind und kalten Temperaturen und so greifen vor allem Familien, die ein Neugeborenes zu Hause haben, zu diesem Erzeugnis.

Buggy

Der 1965 vom britischen Flugzeugkonstrukteur Owen McLaren erfundene, faltbare Buggy genießt unter Eltern wachsende Beliebtheit, ist er doch extrem wendig. Buggys eignen sich ab jenem Zeitpunkt, da das Kind eigenständig und sicher sitzen kann. Dann wird er gerne für kürzere Ausfahrten genutzt oder dient als Ergänzung, um dem Sprössling auf Ausflügen eine permanent verfügbare Sitz- beziehungsweise Schlafgelegenheit zu bieten. Die gute Manövrierfähigkeit wird dank der kleinen Doppelreifen gewährt, die sich auch bei einem stetig ansteigenden Passagiergewicht problemlos lenken lassen. Dennoch birgt diese Räderart auch einen großen Nachteil: Buggys fahren am besten auf glatten Oberflächen. Kies und Schotter bekommen ihnen gar nicht und auch auf Wiesenwegen machen sie keine gute Figur. Ihr günstiger Preis und ihre gute Zusammenfaltbarkeit ist vielen Eltern jedoch wichtiger als die Einsatzbereitschaft auf unebenen Böden. In manchen Haushalten wird der Buggy als Zweitwagen angesehen, der immer dann, wenn es räumlich eng wird, Verwendung findet.

Erstlingskinderwagen und Babyschalen

Der Erstlingskinderwagen ist ebenso wie die Babyschale für Neugeborene und noch nicht des Sitzens mächtige Babys gefertigt. Es kann ausschließlich liegend darin ausgefahren werden. Die dieser Tage angesagten Babyschalen sind dennoch vielseitig verwendbar. Während der Autofahrt eingeschlafen, hebt man den Nachwuchs ganz sachte aus dem PKW, setzt die Babyschale auf das Fahrgestell und bricht ohne den kleinen Liebling wecken zu müssen, zu einem Spaziergang auf. Das größte Manko der Erstlingswägen beziehungsweise Babyschalen ist, dass sie nur wenige Monate nutzbar sind. Allerdings sind sie viel kleiner und weniger schwer als Kombikinderwägen und werden deshalb gerne von Eltern erworben, die nicht ausreichend Platz haben. Ob sich der Kauf eines Erstlingswagens und der anschließende Erwerb eines Buggys finanziell lohnt oder ob doch der Stauraum des 3-in-1-Modells genutzt werden möchte, muss jede Familie für sich selbst entscheiden.

Klassischer Kinderwagen

Den Sprössling in ein Kinderwagenmodell zu betten, dass an die eigene Kindheit erinnert, gefällt nicht nur Traditionalisten. Die nostalgischen Designs der Vintage-Exemplare paart sich mit modernen, technischen Standards und wirkt nur auf den ersten Blick altmodisch. Viele Klassiker verwenden das vormals so beliebte und mittlerweile aus der Mode gekommene Blattfederfahrwerk. Dieses Fahrgestell ist für Offroad-Ausflüge zwar nicht geeignet, doch birgt es einen anderen Vorteil. Es federt nämlich bei jedem Schritt nach und wiegt so das Baby sanft in den Schlaf. Da die klassischen Kinderwägen mit schlanken, großen Chromspeichenrädern ausgestattet sind, fühlen sie sich auf Asphalt, Beton oder ebenen Sandwegen am wohlsten. Entgegen ihrer Vorgängermodelle sind die aktuell im Handel erhältlichen Kinderwägen zusammenklappbar und passen so in beinahe jeden Kofferraum.

Jogger

Eltern, die gerne laufen gehen oder ausgedehnte Wanderungen unternehmen, finden in einem Jogger einen treuen Begleiter. Diese Kinderwagenspezies verfügt über größere, mit Luft befüllte Reifen. Jene sorgen für höchste Flexibilität und überwinden Bodenunebenheiten, größere Steine und selbst Wurzeln mühelos. Dafür sorgt beispielsweise auch eine effektive Dämpfung, die zur Standardausrüstung des Joggers gehört. Weil selbiger im Gegensatz zum normalen Kinderwagen lediglich drei Räder aufweist, garantiert er ein hervorragendes und bei höherem Tempo kinderleicht zu kontrollierendes Fahrverhalten. Enge Radien sind ebenso kein Problem, wie steile Anstiege. Um in einem Jogger Platz zu nehmen, muss Ihr Sohn, Ihre Tochter sitzen können. Für noch liegende Säuglinge gibt es so gut wie keinen Markt, da die meisten Eltern mit einem dergestalt kleinen Kind keine langen Dauerläufe verleben. Die schon etwas größeren Kleinen lieben diese Art Kinderwagen, da sie viel zu sehen bekommen, relativ rasant von A nach B gelangen und mit Mama und/oder Papa spannende Dinge entdecken.

Fahrradanhänger

Weil die Fallhöhe aus einem Kindersitz viel zu hoch ist, transportieren fahrradfahrende Eltern ihren Nachwuchs dieser Tage im Anhänger. Dieser wird am Rahmen befestigt und ist damit stabiler verankert als die vormaligen Sitze. Weil Fahrradanhänger in unterschiedlichen Größen angeboten werden, können bis zu zwei Kinder und ein wenig Gepäck darin Platz finden. Achten Sie beim Kauf darauf, einen nicht zu nah über dem Boden verlaufenden Anhänger zu kaufen. Bei spitzen Steinen bekommt der Transporter sonst unangenehme Schläge ab und die Kinder werden umher geschleudert. Weil die Wanne flach ist und über ein Grundmaß von rund einem Meter auf 50 Zentimetern verfügt, lädt es den Sprössling dazu ein, ein Nickerchen zu machen. Der Reißverschluss lässt sich ausschließlich von außen öffnen, so dass Mama und Papa keine Angst davor haben müssen, dass ihre eineinhalbjährige Tochter im Wortsinne hinter ihrem Rücken aus dem Anhänger klettert. Wer jeden Tag zur Kinderkrippe radeln möchte, sollte über diese Anschaffung nachdenken, ermöglicht ein Fahrradanhänger doch auch größere Distanzen zurückzulegen und das Kleinkind sicher aufgehoben zu wissen.

Sportkinderwagen

Gefährte dieser Rubrik sind eine Mixtur aus Jogger, klassischem Kinderwagen und Buggy. Der Sprössling hockt hinter einem Bügel, streckt die Beinchen über die Fußstütze und schmiegt sich an eine Rückenlehne. Deren Winkel ist verstellbar, so dass sowohl in fast aufrechter Position spazieren gefahren werden kann, wie auch in nahezu liegender. Das aufgespannte Dach schützt vor zu intensiver Sonneneinstrahlung. Ein Sportkinderwagen ist kleiner, wendiger und ab einem Alter von fünf Monaten zu empfehlen. Mit ihm erobert die Familie das nächstgelegene Schwimmbad, den Wildtierpark oder unternimmt kleine Wanderungen durch den Stadtwald. Weil er die Leichtigkeit des Buggys mit der bequemen Liegefläche eines Kombikinderwagens vereint und über eine lange Lebensdauer verfügt, lohnt ein Sportkinderwagen vor allem für Familien mit mehreren Sprösslingen.

Zwillingswagen und Geschwisterwagen

Gleichzeitig zwei Kinderwägen zu schieben, ist unmöglich. Weil aber Zwillingsgeburten keine Seltenheit sind oder viele Familie Sprösslinge haben, die nur ein geringer Altersunterschied trennt, erfanden Hersteller den Zwillings- beziehungsweise Geschwisterwagen. Selbige gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Es kann ein Modell gekauft werden, in dem beide Kids nebeneinander sitzen, beziehungsweise liegen. Eine andere Option sind Wägen, die die Kleinen hintereinander platzieren. Erstgenannte Variante ist vor allem für Zwillingspärchen interessant, möchten doch beide das Gesicht von Mama oder Papa beim Spazierengehen vor Augen haben. Soll es mit dem nur 15 Monate älteren Geschwisterkind auf Achse gehen, entscheiden sich viele Mütter und Väter für den anderen Doppelsitzer. Das Baby liegt in der näher an der schiebenden Person angebrachten Wanne und das Geschwisterkind hockt mit Blick nach vorne im integrierten Buggy. Selbstverständlich sind diese Art Kinderwägen besonders flexible und lassen sich auf mannigfaltige Weise umbauen. Denn wird das Baby größer, möchte es sicher auch gerne vorne sitzen und die Welt entdecken. Je flexibler die Sitzmöglichkeiten, desto höher der Preis. Ist Ihnen der Geschwister- oder Zwillingswagen zu teuer, empfiehlt sich ein Blick auf Online-Tauschbörsen für Gebrauchtwägen.

Shopper

Wie die Bezeichnung bereits verrät, kommen Shopper hauptsächlich beim Einkaufen, beim Gang zum Bäcker um die Ecke beziehungsweise bei einem Bummel durch die Fußgängerzone zum Einsatz. Sie sind klein, wendig und verfügen ausschließlich über eine Sitzvorrichtung. Damit die kleinen Passagiere sicher verwahrt werden, verfügen qualitativ hochwertige Exemplare über einen Sicherheitsgurt und einen Bügel. Ausreißversuche in die Süßwarenabteilung werden somit schon im Vorhinein vereitelt. Die einem Buggy beziehungsweise Sportwagen nicht unähnlichen Modelle eigenen sich im Besonderen für Städter und schaffen es sich problemlos durch U-Bahnwagons zu schlängeln und auf Rolltreppen Platz zu finden. Obwohl sie eher schlank designt sind, lässt sich in einem Shopper ein Kleineinkauf locker unterbringen.

Shop & Drive Kinderwagen

Mit dieser Warengruppe zielen die Kinderwagenproduzenten auf jene Kunden ab, die einen Buggy für Neugeborene suchen. Das kleine, eher sparsame Fahrgestell ist ausschließlich für die Babyschale designt und ermöglicht kurze Einkäufe schnell und ohne viel Umgepacke oder Ausgeklappe zu erledigen. Der Säugling wird einfach samt Autositz aus dem PKW gehoben und die Sitzeinheit verwandelt sich sofort in einen Kinderwagenaufsatz. Diesen klickt man einfach in das Gestell ein und los geht es zum Metzger, Schuhgeschäft oder Blumenladen. Der Vorteil ist, dass die Babyschale nicht mehr getragen werden muss, möchten Mama oder Papa nur schnell etwas erledigen. Außerdem braucht das Kind nicht aus dem Autositz herausgenommen und in die Tragetasche verfrachtet zu werden.

Wichtiges Zubehör für Kinderwagen

Ist man mit dem Baby unterwegs, braucht es verschiedene Gegenstände, die den Ausflug erleichtern. Die Kleinen haben immer wieder Hunger, bekleckern sich häufig, sehnen sich auch unterwegs nach ihrem Teddy und weil sie nicht auf der blanken Unterlage schlummern möchten, gehören auch Matratzen oder Kissen zum Kinderwagenzubehör. Doch moderne Exemplare bieten nicht nur ausreichend Stauraum für Babys Equipment. Auch der elterliche Autoschlüssel, die eigene Wegzehrung und kleine Einkäufe wollen darin untergebracht werden.

Wetterschutz

Babys Haut ist empfindlich und darf deshalb keinesfalls extremer Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Deshalb verfügen Kinderwägen über ein aufspannbares Dach. Auch seitlich angebrachte Sonnenschirme schützen vor dem gefährlichen UV-Licht und vereiteln einen schmerzhaften Sonnenbrand. Ist gerade Mittagszeit und prallt die Hitze von oben auf das Kinderwagendach, klappen Sie das Sonnensegel auf, dass manche Modelle aufweisen. Dieses verläuft bis zum Lenker und wirft zuverlässig einen Schatten auf den Passagier. Ziehen beim Spaziergang dunkle Wolken auf, kann der Schirm natürlich auch als Regenschutz fungieren. Werden die Tropfen dicker und in der Menge deutlich mehr, braucht es eine Regenhülle. Diese wird einfach über den kompletten Kinderwagen gestülpt. Sie lässt keine Feuchtigkeit von außen an den Sprössling heran, wenngleich unter der Plastikhaube genügend Sauerstoff vorhanden ist. Dieser durchdringt die Schutzvorrichtung nämlich ohne Mühen. Die meisten Regenhüllen verfügen zusätzlich über eine Art Guckloch. Öffnen Mama und Papa den Reißverschluss, kann das Kind weiterhin ohne Sichteinschränkung nach außen blicken.

Einkaufsnetze

Besucht die Familie gemeinsam gerne einen Wochenmarkt oder geht es manchmal zu Fuß zum Discounter, lohnt es ein Einkaufsnetz am Kinderwagen anzubringen. Bei manchen Modellen gehören jene zur Standardausstattung, andere Hersteller montieren sie nur auf Wunsch. Das Einkaufsnetz findet tendenziell am Lenker Platz und baumelt so vor dem Unterbauch, beziehungsweise den Oberschenkeln der Eltern. Wer nur ein paar Waren kaufen möchte, wird diese dort locker verstauen können. Planen Sie größere Einkäufe mit dem Kinderwagen zu tätigen, sei Ihnen zusätzlich zum Einkaufsnetz auch ein -korb ans Herz gelegt. Diese Vorrichtungen werden zwischen den Rädern im unteren Bereich des Fahrgestells angeschraubt. Von der Toilettenpapierpackung bis zum Essiggurkenglas kann dort sämtliches zwischengelagert werden.

Handschlaufen für die Schiebegriffe

Die menschlichen Reflexe sind nicht immer kontrollierbar. Ohne darüber nachzudenken und selbstverständlich auch ohne die geringste Absicht, hat sicher jedes Elternteil schon einmal den Kinderwagen losgelassen. Sei es, weil ein Fremder nach dem Weg fragt und man wie automatisch die Hände zur Richtungsweisung benutzt, weil ein Niesanfall für Ablenkung sorgt oder weil es an der Nase juckt, entgleitet allen Familien irgendwann der Lenker. Ein den Abhang hinabrollender Kinderwagen ist ein Schreckgespenst für Mütter und Väter. Deshalb lohnt es sich, eine Handschlaufe am Schiebegriff zu montieren. Dieses leicht anzubringende Zubehör wird einfach um das Handgelenk geschlungen und fixiert den Kinderwagen am elterlichen Körper. Auf diese Weise ersparen Sie sich Schrecksekunden!

Trinkflaschen

Ausreichend Flüssigkeit zu konsumieren ist wichtig. Deshalb gehört die Trinkflasche zu jedem Tierparkbesuch und darf auch beim Bummel durch die City oder auf einem Ausflug an den Badesee keinesfalls fehlen. Die unterschiedlich großen und sowohl für kalte wie warme Getränke geeigneten Gefäße müssen selbstverständlich allzeit griffbereit sein. Deshalb erwirbt man eine auf das Volumen der Trinkflasche abgestimmt Halterung. Die Cupholder gibt es in der Einzel- oder Doppelausführung, denn schließlich brauchen auch die Eltern ab und an einen Schluck zu trinken. Weil die Allerkleinsten Mutter- oder Ersatzmilch bekommen und noch keine Getränke im klassischen Sinne verkonsumieren, wird die Trinkflasche samt Halterung erst ab dem Buggyalter zum Standardrepertoire gezählt.

Spielzeug für Kinderwagen

Damit dem Baby nicht langweilig wird, kann eine Kinderwagenkette an das aufgespannte Dach gehängt werden. Die daran befestigten Figuren funkeln in den buntesten Farben und sind auch mit akustischen Elementen ausgestattet. Patscht das Kind gegen die kleine Rassel, erklingt eine lustige Melodie, die ihm oder ihr sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Anstatt eines kleinen Mobiles beziehungsweise der Kette kann auch eine Spieluhr am Kinderwagen montiert werden. Gerade in Momente, da es rund um den Babytransporter laut und hektisch wird, beruhigen die leisen Klänge das Kind und geben Sicherheit. Ist das Baby bereits einige Monate alt, mag es während der Fahrt vielleicht mit einem Kuscheltier spielen. Extra kinderwagenkompatible Exemplare verfügen über eine Schnur, die um das Gestell des Wagens gebunden wird. Auf diese Weise können die Spielwaren nicht herausfallen und verloren gehen.

Luftpumpen

Dieses praktisch orientierte Zubehör ist nur für Eltern empfehlenswert, die einen Wagen mit Luftreifen gekauft haben. Da diese Räder, wie alle anderen Reifen auch, mit der Zeit Luft verlieren, kann es nicht schaden eine Pumpe an Bord zu haben. Speziell dann nicht, marschiert die Familie gerne über Stock und Stein. Weil auf holprigen Untergründen ein geringer Druck im Reifen herrschen soll und auf glatten Flächen mehr aufgepumpt werden darf, reagiert man mit einer Kolbenpumpe spontan auf die äußeren Umstände. Bei einem Platten hilft selbige dabei, den Weg nach Hause und damit zum Flickzeug noch erfolgreich hinter sich zu bringen.

Wickeltaschen

Zwischen sechs und zehn Mal pro Tag die Windeln zu wechseln, ist ganz normal. Damit Sie auch unterwegs für diese Aufgabe gerüstet sind, muss am Kinderwagen eine Wickeltasche mitgeführt werden. Darin haben nicht nur die Wechselwindeln Platz. Auch eine mobile Wickelauflage, Feuchttücher und eine zusätzliche, kleine Medikamententasche sind in der Regel enthalten. Weil man nicht allerorts die Möglichkeit hat, die volle Windel sogleich in einen Mülleimer zu werfen, verfügen Wickeltaschen über ein separates, luftdichtes und damit geruchsneutrales Abteil. Darin wird dann das verbrauchte Exemplar einstweilen aufbewahrt. Wer beim Kauf des Kinderwagens gleich die Wickeltasche mit dazu ordert, bekommt ein farblich wie logistisch perfekt zum Gefährt passendes Modell.

Matratzen, Kissen und Decken

Damit das Kind einen angenehmen Schlaf hat und sich im Kinderwagen wohlfühlt, veräußern Händler passendes Bettzeug. Die Matratzen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, so dass auch für jedes Kinderwagenmodell das auf den Zentimeter genau integrierbare Exemplar erworben werden kann. Die Matratzen sind überdies aus verschiedenen Materialien hergestellt, wenngleich allesamt weich und kuschelig und damit ideal für Babys noch flexible Wirbelsäule sind. Härtegrad-Varianten gibt es nicht. Die dünnen und extrem flachen Kinderwagenkissen fungieren lediglich als Wärmeschutz, weil die kleinen Passagiere möglichst eben liegen sollen. Sind Sie auf der Suche nach einer Decke für die nächste Ausfahrt, dürfen Sie zwischen Fleece, Schafwolle, Baumwolle, Daunen und sommerlichen Varianten wählen. Wird die Decke bei jenem Hersteller geordert, der auch den Kinderwagen produzierte, erhalten Eltern eine farblich zum Rest abgestimmte Ware.

Hersteller von Kinderwagen

Die Auswahl an Kinderwagenproduzenten ist enorm. Manche Unternehmen versuchen ihren Kunden die komplette Produktpalette zu bieten, während andere sich auf eine beziehungsweise mehrere Kinderwagenkategorien spezialisiert haben und innerhalb jenes Genres zum Marktführer aufgestiegen sind. Auch in Sachen Preis und Langlebigkeit gibt es enorme Unterschiede, wenngleich vor allem letztgenannter Aspekt nichts mit der Sicherheit zu tun hat. Alle in Deutschland vertriebenen Kinderwägen müssen eine TÜV-Prüfung bestehen. Doch werden Kinderwägen angeboten, die eine Lebensdauer aufweisen, die nur für einen Sprössling ausreicht. Wer plant, ein Einzelkind großzuziehen, fährt damit gut und günstig. Ist ein Geschwisterchen in Planung oder möchte die Familie das Gefährt gerne an die Nachbarn oder Verwandten weiterreichen, muss zu einem qualitativ hochwertigeren und damit teureren Produkt gegriffen werden.

Gesslein

Seit den späten 40er Jahren stellt das Unternehmen Gesslein Kinderwägen her. Obwohl sich in technischer, wie auch in optischer Hinsicht seit der Firmengründung einiges getan hat, ist man im Hause Gesslein stolz darauf, noch immer ein Familienbetrieb zu sein. Neue Produkte werden von den Enkeln des Firmengründers und den Mitarbeitern innerhalb des privaten Umfeldes auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Auch der rege Austausch mit den Kunden steht im Fokus und deshalb führt die Firma Gesslein regelmäßig Befragungen zu ihren Waren durch und schätzt das Feedback erfahrener Eltern. Nebst Buggys, Trageschalen & Co. fokussiert sich Gesslein auch auf die Herstellung von Kinderwagenzubehör, Accessoires, Textilien und hat auch Möbel fürs Kinderzimmer im Sortiment. Eine der bekanntesten Innovationen dieses Unternehmens ist der temperaturregulierende Schlafsack "Bubou", der findig und zuverlässig für ein konstantes Schlafklima sorgt.

Teutonia

Als der erste Neffe von Gustav Lüdeking das Licht der Welt erblickte, strebte der stolze Onkel danach, einen Kinderwagen zu kreieren, der anders war. Der Kleine sollte es bequem haben und dennoch bestand Lüdeking auf ein schickes Design. Der Firmengründer von Teutonia machte sich an die Arbeit und schon bald wollten immer mehr Eltern aus seinem Umfeld einen ebenso hübsch anzusehenden Kinderwagen ihr Eigen nennen. Damit begann die Erfolgsgeschichte von teutonia. Das Unternehmen ist unweit des Teutoburger Waldes in Nordrhein-Westfalen beheimatet und verdankt diesem Mittelgebirgszug auch seinen Namen. Dieser Tage werden die Produkte in 22 Länder exportiert und teutonia ist damit zum Globalplayer in der Kinderwagenindustrie aufgestiegen. Vom breit- und luftbereiften Geländegefährt bis zur Kuscheldecke für winterliche Ausfahrten steht Ihnen als Kunden ein großes, vielfältiges Angebot zur Auswahl.

Knorr Baby

Egal, ob Mama und Papa Schwenkräder bevorzugen, einen Faible für die klassischen Looks haben oder für ihr tägliches Workout auf der Suche nach einem Sportwagen sind, das Unternehmen Knorr Baby hält für jede Erwartungshaltung das ideale Modell bereit. Der Kinderwagenhersteller arbeitet eng mit dem Volkswagenkonzern zusammen und so können Eltern auch Exemplare mit dem berühmten VW-Zeichen erstehen. Im bayerischen Coburg beheimatet, stellt Knorr Baby seit nunmehr 70 Jahren Transportmöglichkeiten für die Allerjüngsten her, wenngleich sich die eingebaute Technik und die Gestaltungsformen innerhalb jener Zeit drastisch geändert haben. Firmeninhaber Doris und Werner Berrang vertreiben nicht nur Kinderwägen inklusive einer großen Auswahl an Accessoires, sondern bieten ihren Kunden auch Schaukelspielzeuge und Sitzmöglichkeiten für das Kinderzimmer zum Kauf an.

Britax

Von Auto-und Fahrradsitzen bis hin zu sportlichen Joggern vertreibt Britax Produkte, die sich die Sicherheit des Sprösslings auf die Fahne geschrieben haben. Die Drei-In-Eins-Wägen, die sowohl eine Babyschale, wie auch einen Sitz für den PKW beinhalten und sich überdies zum Buggy umbauen lassen, gehören zu den Topsellern. Für körperlich aktive Eltern hält Britax darüber hinaus den sogenannten Bob bereit. Letztgenanntes Produkte verfügt über drei Reifen und kann deshalb auf ausgedehnten Dauerläufen problemlos gelenkt werden. Im ungewöhnlichen Jogger-Zwillingswagen findet auch das Geschwisterkind Platz, so dass Mama und Papa in aller Ruhe an ihrer Fitness und Kondition arbeiten können. Britax und das Partnerunternehmen Römer veräußern seit 1978 Kinderwägen und haben es sich zum Ziel gesetzt, Sicherheit und maximale Beweglichkeit miteinander zu kombinieren.

Hauck

Der Korbmacher Felix Hauck gründete 1923 seine eigene Firma und legte damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Hauck Babyprodukte. Ab den 70er Jahren begann das Unternehmen Kinderwägen und Betten zu produzieren. Seither wurde das Sortiment fortwährend erweitert, so dass mittlerweile Treppenschutzgitter, Tragetaschen, Hochstühle, Spiele-Center, Reisebetten, Wippen, Autositze, Stillstühle und das jeweils passende Zubehör zum Angebot gehören. Das Hauptaugenmerk der Firma liegt indes weiterhin auf der Herstellung von zeitgemäßen Kinderwägen, die den vielfältigen Ansprüchen der heutigen Elterngeneration zu genügen versuchen. Die in unterschiedlichen Farben und Designs erhältlichen Kinderwagensets sind sowohl in der Einzelausführung wie auch als Geschwisterwägen erhältlich.

Quinny

Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Stadtkinderwägen fokussiert und feilt permanent an der urbanen Kompatibilität der bunten Flitzer. Enge Supermarktregale werden mit den Quinnys ebenso problemlos durchfahren wie der nicht gerade kinderwagenfreundliche Zwischengang im Bus. Auf wackeligem Kopfsteinpflaster niemals die Balance zu verlieren und gleichzeitig filigran genug für die Ausfahrt über den belebten Wochenmarkt zu sein, bekommt vor allem die sogenannte Miami-Kollektion hervorragend hin. Die fröhlich hellen Farben der Quinny-Produkte sind bewusst gewählt und stellen einen Kontrast zu den dieser Tage vorzugsweise dunkel gehaltenen Konkurrenzwägen her. Weil in der Stadt keine matschigen Feldwege passiert werden müssen, verzichtet man ganz gezielt auf die nicht-schmutzempfindlichen Farbkombinationen und produziert dem kindlichen Geschmack entsprechende farbenfrohe Modelle.

ABC Design

Schirme, Tragetaschen, Autositze, Kombi-, Dreirad- und Sportwägen finden sich im Angebot von ABC Design. Das deutsche Unternehmen wurde 1989 gegründet und vertreibt seine Produkte mittlerweile in über 26 Ländern. Zu Hause ist die Firma im baden-württembergischen Waldshut. Die Kollektionen Cobra, Takeoff und Zoom begeistern besonders viele Eltern, sodass die drei Innovationen 2015 gleich sechs Auszeichnungen bei den Lovedbyparents Awards einheimsen konnten. Bei der unlängst auf den Markt geworfenen Plus-Serie hat ABC Design eine Umfrage unter Eltern durchgeführt, um sich inspirieren zu lassen. Dabei herausgekommen ist ein neues, vom Lenker aus steuerbares Bremsmodul sowie ein findiges Adaptersystem für Sitz und Wanne. Die beiden Elemente lassen sich kinderleicht und ohne hinsehen zu müssen, öffnen und schließen.

Safety 1st

Kinderwägen und Babytragen repräsentieren die Steckenpferde von Safety 1st. Die Eigenanspruchshaltung des Unternehmens ist es, dem Firmennamen alle Ehre zu machen und vorrangig sichere und auf die Bedürfnisse der Eltern und Kinder abgestimmte Waren zu produzieren. Die Buggys, Kombiwagensets, Kinder- und Geschwisterwägen sind in mannigfaltigen Designs erhältlich. Doch nicht nur auf Ausflügen ist für Sicherheit gesorgt. Safety 1st offeriert auch Sicherheitsgitter und Klemmschutzvorrichtungen für Türen sowie Kantendämpfer und Türstopper, damit zu Hause ebenfalls nichts schiefgeht. Gegründet wurde Safety 1st 1984. Firmeninhaber Micheal Lerner ist der Erfinder des Baby-on-Bord-Stickers und hat das US-amerikanische Unternehmen zu einem weltweit agierenden Konzern ausgeweitet.

I`coo

Schick, modeorientiert, leicht bedienbar und im Großstadtdschungel uneingeschränkt nutzbar, sollen die Kinderwägen von i`Coo sein. Mit der Acrobat-Kollektion hat der Hersteller ein Modell geschaffen, dass in überfüllten Fußgängerzonen eine gute Figur macht. Dank der integrierten Federung steuern Eltern den Acrobat ohne Mühe über welligen Asphalt, durch Schlaglöcher oder über mit Kopfsteinen gepflasterten Gassen. Vor dem Café oder der Boutique geparkt, strahlen die Produkte von i`Coo ein gediegenes Flair aus und passen deshalb hervorragend zu Eltern, denen Fashion wichtig ist. Für das innovative Design und die darin verarbeiteten, hochwertigen Materialien hat i`Coo bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Darunter finden sich in der Kinderwagenindustrie so begehrte Ehrungen wie der Plus-X- oder der Made-for-Mums-Award.

Hartan

Die in der oberfränkischen Gemeinde Sonnefeld ansässige Firma existiert bereits seit 1892. Anfänglich wurden ausschließlich Korbwaren hergestellt, bevor man 1950 mit der Produktion von Kinderwägen begann. Mittlerweile ist der Familienbetrieb zu einem global agierenden Unternehmen aufgestiegen, wenngleich noch immer in Deutschland designt und produziert wird. In der 4. Generation werden nun Kinderwägen unterschiedlicher Kategorien und Accessoires sowie Zubehör gefertigt. Die Produktpalette von Hartan umfasst Jogger ebenso wie urbane, auf Wendigkeit spezialisierte Modelle. Auch Zwillingswägen und offroadtaugliche Ausführungen gibt es zu erstehen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die sogenannten Fußsäcke gelegt. Der Sommer-Winter-Sack ist flexibel einsetzbar, während die mit Daunen gefüllte Ausführung Ihren kleinen Liebling bei 20 Grad unter Null immer noch zuverlässig wärmt.

Hesba

2016 hat die jüngste Enkeltochter des Firmengründers Konrad Hesselbacher die Leitung des Familienbetriebs im oberfränkischen Markgraitz übernommen und sieht sich noch immer der Unternehmensphilosophie ihres Großvaters verpflichtet, qualitativ hochwertige Produkte made in Germany zu bauen. Die 1925 ins Leben gerufene Firma produziert seit 1950 Kinderwägen und setzt dabei auf echte Handarbeit. Vom Zuschnitt der Bespannstoffe bis zum Montieren der Räder wird alles von Menschenhand gemacht. Maschinen setzt Hesba nur so wenig als möglich ein. Auf diese Weise versucht man besonders stabile und alltagstaugliche Kinderwägen zu kreieren, die sich durch ihre Langlebigkeit auszeichnen. Der Firmenname Hesba wurde übrigens von Alfred Hesselbach, dem Sohn des Gründers erfunden. Er setzt sich aus dem Familiennamen HESselBAcher zusammen.

Joolz

Die drei Produktpaletten Day Earth, Day Quadro und Studio aus dem Hause Joolz überzeugen durch ihr modernes, eher minimalistisch wirkendes Design. Die Day-Earth-Linie besteht aus in Erdfarben dezent gehaltenen Kinderwägen jedweder Couleur und eignet sich ganz besonders für Familien, die in einer Metropole leben. Die Wendigkeit und das futuristische Aussehen des Kinderwagens ziehen auf der Straße viele Blicke auf sich und garantieren, in engen Busdurchgängen und auf belebten Marktplätzen problemlos zu manövrieren. Damit Mama und Papa keinen krummen Rücken bekommen, wurde von Joolz die Sitzposition erhöht. Damit ersparen sich die Eltern nicht nur eine ungesunde Körperhaltung, auch das Kind behält bei Ausfahrten den Überblick und kann damit seiner Abenteuerlust frönen. Der niederländische Kinderwagenproduzent hat sich überdies ein umweltfreundliches und nachhaltiges Wirtschaften auf die Fahnen geschrieben. Sowohl bei der Verpackung als auch bei den verwendeten Materialien wird viel Wert auf Ökologie gelegt.

Bugaboo

Obwohl Firmengründer Max Barenbrug bereits 1994 die zündende Idee hatte, stabile und gleichzeitig schicke Kinderwägen zu fertigen, sollte es noch fünf Jahren dauern, bis Bugaboo an den Markt ging. Seit 1999 jedoch produziert das niederländische Unternehmen fröhlich-bunte Kinderwägen für alle Belange. Vom urbanen Cityflitzer bis zum gepolsterten Jogger begegnen Ihnen als Kunden eine Fülle von Optionen. Denn oberstes Ziel von Bugaboo war und ist es, Babytransporter zu bauen, die sowohl im Großstadtdschungel, wie auch in der freien Natur leicht händelbar sind. Die optisch ansprechenden und qualitativ hochwertigen Waren werden mittlerweile in über 50 Länder weltweit exportiert. Bekannt gemacht hat das Unternehmen, dass in der US-amerikanischen Fernsehserie Sex and the City 2002 ein Bugaboo von Carrie Bradshaw und ihren Freundinnen wiederholt durchs Bild geschoben wurde.

Maxi-Cosi

Maxi-Cosi gehört zum kanadischen Großkonzern Dorel Industrie, der seit 1962 unterschiedlichste Handelszweige bedient. Weil das Unternehmen die weltweit meist verkaufte Babyschale produziert, fungiert der Name Maxi-Cosi häufig als Synonym für selbige. Anspruch des Tochterunternehmens ist es, die Bedürfnisse von Eltern und Kindern zu vereinen und qualitativ hochwertige, sowie sichere Kinderwägen zu produzieren. Nebst den klassischen Babytransportern sind es vor allem die Aufsätze, die das Aushängeschild von Maxi-Cosi repräsentieren. Autositze, Tragetaschen, Sportkinderwägen, Jogger und Kombiwägen gehören ebenso zur Produktpalette wie Fußsäcke und eine Vielzahl von Accessoires. Die Waren sind alle miteinander kombinierbar und so kann jede Babyschale mit sämtlichen Fahrgestellen verbunden und damit eine schöne Ausfahrt unternommen werden.

Mutsy

Mit seinen mannigfaltigen Kollektionen offeriert Mutsy Ihnen als Eltern zwischen luxuriösen, eleganten, rustikalen und urbanen Kinderwägen zu wählen. Auch ein auf ökologischer Basis konstruiertes Sortiment ist vorhanden. Letztgenannte Option schlägt sich natürlich auf den Preis, wenngleich es für viele Mütter und Väter dieser Tage von größter Wichtigkeit ist, ihre Sprösslinge im Nachhaltigkeitsgedanken zu erziehen. Seit 1937 agiert Mutsy im Kinderwagensegment und gehört zu den erfolgreichsten und innovativsten niederländischen Unternehmen jener Branche. Im Jahre 1952 durfte es stellvertretend für das holländische Königreich zur Weltausstellung nach Mexiko reisen und dort für die wirtschaftlichen Errungenschaften der Niederlande werben. Mit dem Exo-Modell warf die Firma 2012 ein extrem robustes Exemplar auf den Markt, das mittlerweile mehrfach für seinen langlebigen, widerstandsfähigen Rahmen ausgezeichnet wurde.

Naturkind

Naturkind ist es gelungen, den weltweit ersten Bio-Kinderwagen zu entwickeln. Die Anspruchshaltung, einen Babytransporter zu kreieren, in welchem ausschließlich ökologisch einwandfreie und biologisch hergestellte Elemente verarbeitet werden, treibt das Unternehmen bereits seit Anfang der 80er Jahre an. Deshalb arbeitet die Firma, soweit nur irgend möglich, mit Lieferanten aus der Region zusammen und versucht damit die Wege kurz und den Schadstoffausstoß gering zu halten. Zu Hause ist Naturkind in Oberösterreich, genauer gesagt in der kleinen Gemeinde Engerwitzdorf. Von dort aus werden Kinderwägen in alle europäischen Länder, hauptsächlich allerdings nach Deutschland und Österreich versandt. Die drei Produktlinien Terra, Vita und Varius Pro decken sowohl die Bedürfnisse von Städtern wie auch von Eltern ab, die auf dem Land beheimatet sind. Terra orientiert sich mit seinen luftgefüllten, großen Reifen an den ruckeligen Anforderungen, die bei einem Wald- und Wiesenspaziergang auf den Wagen warten. Währenddessen hat Vita sich auf asphaltierte Böden spezialisiert. Die Varius-Pro-Kollektion hingegen, kommt mit beiden Belangen gut zurecht.

Peg Perego

Im Jahre 1949 gründete Giuseppe Perego das Unternehmen Peg Perego und legte damit den Grundstein für den heute international agierenden Großkonzern. Noch immer sitzt im lombardischen Arcore die Hauptproduktionsstätte sowie die Geschäftsleitung. Doch auch in den USA, in Kanada und Brasilien unterhält die Firma seit einigen Jahren Produktionsstätten. Als Global-Player ist es dem italienischen Konzern natürlich daran gelegen, mit der hauseigenen Kollektion möglichst vielen Kundenwünschen entgegen zu kommen. Deshalb ist das Angebot an unterschiedlichsten Kinderwägen groß und die Auswahl für Sie als Eltern sicherlich nicht ganz einfach. Als einer der wenigen Hersteller hält der Konzern auch Modelle für drei oder vier Kinder bereit. Die Drillingswägen sind geradezu ein firmeneigenes Markenzeichen. Zusätzlich zu den Kombikinderwägen, Buggys, Joggern und Cityflitzern offeriert Peg Perego auch Autositze, Kinderstühle und Spiel-Fahrzeuge, mit denen die lieben Kleinen durch die Gegend brausen dürfen.

Stokke

Innovativ, schick und nicht zuletzt sicher sollen sie sein, die Kinderwägen von Stokke. Man möchte sowohl den neuen Lifestyle bedienen als auch bodenständige Werte vermitteln und deshalb Gefährte bauen, die auf Schotter ebenso gut zurecht kommen wie in der Fußgängerzone. Bereits 1932 wurde Stokke an der norwegischen Westküste unweit von Alesund gegründet. Zunächst fokussierte man sich auf die Produktion von Möbeln für Erwachsene und auf den Vertrieb von Omnibussitzen. Ab 1972 nahm man schließlich Waren für Kinder in das Sortiment auf und entwickelte 1990 den mittlerweile legendär gewordenen Stokke-Hochstuhl. Stubenwägen, Wickeltische, Betten, Autositze und natürlich Kinderwägen dominieren seither das Angebot. Von Norwegen aus exportiert das Unternehmen in alle Welt und beliefert mittlerweile Händler in über 50 Nationen.

Fazit

Die enorme Fülle des Kinderwagenangebots macht es für Mütter und Väter zwar nicht leicht eine Wahl zu treffen, doch birgt diese breite Produktpalette den Vorteil, dass jede Familie das für sie passendste Modell findet. Wer sich vor dem Kauf Gedanken darüber macht, welche Anforderungen an den Kinderwagen gestellt werden, schiebt schlussendlich ein Modell vor sich her, das sämtlichen Herausforderungen gewachsen ist. Von klein und wendig bis hin zu glamourös und großbereift erfüllt der Handel sämtliche Herzenswünsche. Je mehr auf die Bedürfnisse der Besitzer zugeschnitten der Babytransporter ist, desto größere Freunde wird man damit haben. Der Besuch im Freizeit- oder Märchenpark, die Rundwanderung um einen See und der Ausflug zur nächstgelegenen Grünfläche avanciert damit zum für alle Familienmitglieder erholsamen Erlebnis. Wer es also stressfrei und entspannt schätzt, sollte sich die Mühe machen einige Zeit in die Kinderwagensuche zu investieren. Der Aufwand zinst sich rückblickend sicherlich aus!

Mehr zum Thema