Homöopathie Kinderwunsch

Homöopathie bei Kinderwunsch

Viele Paare entschieden sich heute dafür, mit Homöopathie den Kinderwunsch zu unterstützen, weil sie den sanften Methoden mehr vertrauen als etwa einer Hormonbehandlung mit Duphaston. Homöopathische Mittel können funktionelle Störungen ausgleichen, sind jedoch nicht in der Lage, schwerwiegende Leiden wie entzündlich verklebte Eierstöcke zu heilen. Liegt ein unerfüllter Kinderwunsch vor, ist daher zunächst ein Arztbesuch nötig. Der Mediziner untersucht beide Partner gründlich, bei der Frau findet zum Beispiel eine Eileiter- und Hormonuntersuchung statt, beim Mann werden Samenproben entnommen.

Kinderwunsch

Homöopathie gilt als sanfte Methode ohne Nebenwirkungen, daher halten sie viele für ungefährlich. Es erfordert jedoch Erfahrung und Wissen, das passende Mittel in der richtigen Dosierung anzuwenden. Deshalb sollten die Methoden nur unter Anleitung eines ausgebildeten Homöopathen angewendet werden. Helfen können sie u. a. Frauen mit Zyklusstörungen, wenn das Hormon FSH trotzdem ausreichend gebildet wird, sowie bei Endometriose, solange die Eileiter durchgängig sind. Auch bei psychischen Gründen für einen unerfüllten Kinderwunsch sind homöopathische Mittel einsetzbar, etwa wenn die Frau unter hohem seelischen Druck steht. Eine Therapie kann bis zu zwei Jahre dauern. Viele Frauen werden allerdings bereits innerhalb des ersten Jahres schwanger, besonders dann, wenn der Kinderwunsch wegen Zyklusstörungen bisher nicht verwirklicht werden konnte.

Homöopathie bei Kinderwunsch
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Viele Paare entschieden sich heute dafür, mit Homöopathie den Kinderwunsch zu unterstützen, weil sie den sanften Methoden mehr vertrauen als etwa einer Hormonbehandlung mit Duphaston.

Beispiele für Homöopathie bei Kinderwunsch

Das pflanzliche Arzneimittel Agnucaston mit dem Wirkstoff Mönchspfeffer hat sich bei Zyklusstörungen und Gelbkörperschwäche bewährt. Es wird nach Absprache mit dem Arzt über einen Zeitraum von ca. drei Monaten eingenommen. Eine seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanze gegen diverse Frauenleiden ist Alchemilla oder Frauenmantel. Homöopathisch angewendet, regt die Urtinktur aus Frauenmantel den Eisprung bei Gelbkörperschwäche an und hilft bei verschiedenen Menstruationsbeschwerden. Bleibt der Kinderwunsch wegen psychischer Probleme wie Erschöpfungszuständen oder Unlust aus, können Präparate aus Sepia helfen. Cuprum metallicum oder metallisches Kupfer wirkt krampflösend, hilft gegen sexuelle Lustlosigkeit und steigert die Fruchtbarkeit. Fruchtbarkeitsstörungen bei Frauen und Männern lassen sich außerdem mit bestimmten Schüßler-Salzen behandeln.

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