Himbeerblättertee Schwangerschaft

Schwangerschafts-"Wundermittel" Himbeerblättertee

Schon vor Jahrhunderten galt Himbeerblättertee in der Schwangerschaft als Allheilmittel gegen mütterliche Beschwerden. Die förderliche Wirkung des Naturprodukts ist zwar wissenschaftlich nicht nachgewiesen, doch vertrauen Hebammen seit Generationen auf dessen Stärke. Auch für Frauen, die planen ein Kind zu bekommen, soll er ein geeignetes Hilfsmittel sein. Als sogenannter Kindleinkommtee sind die getrockneten Blätter der Himbeerpflanze in Apotheken und Reformhäusern sowie in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Die Blätter können auch frisch gepflückt aufgebrüht werden.

Dann allerdings müssen die Blätter zwingend mit kochendem Wasser übergossen worden sein. So tötet man Keime ab, die Mutter und Kind gefährden könnten.

Himbeerblättertee in der Schwangerschaft

Schwangerschaft

Auch die getrocknete Variante sollte mit sprudelnd kochendem Wasser gebrüht werden. Verwenden Sie etwa ein bis zwei Teelöffel der Mischung pro Tasse. Anschließend muss das Heißgetränk bis zu 10 Minuten ziehen, bevor es getrunken werden kann. Im Ablauf einer Schwangerschaft spielt er erst ab der 37. Woche eine gewichtige Rolle. Denn Himbeerblättertees sollen wehenfördernd und dafür wochenweise getrunken werden. So beginnt man mit einer Tasse pro Tag, setzt in der 38. Schwangerschaftswoche aus und konsumiert in der 39. vier Tassen täglich.

Himbeerblättertee in der Schwangerschaft
1/1

Hebammen seit Generationen auf Himbeerblättertee.

Beruhigend, ausgleichend, wohltuend

Von manchen Hebammen wird der Himbeerblättertee auch als Hilfsmittel gegen Schwangerschaftsübelkeit empfohlen. Kurz vor der Niederkunft mehrfach täglich eingenommen, soll er in der Dammschnittprophylaxe hilfreich sein. Himbeerblättertee in der Schwangerschaft verkonsumiert, soll das Gewebe im Unterleib geschmeidiger und flexibler machen. Gleichzeitig hilft der Tee vielen Frauen dabei, in dieser aufregenden Zeit ruhiger und gelassener zu bleiben. Seine entspannende Komponente ist vor allem bei hochschwangeren Frauen festzustellen. Viele Anwenderinnen haben den Eindruck, nicht mehr übermäßig nervös vor dem Tag der Entbindung zu sein. Ist das Baby endlich da, unterstützt das Heißgetränk auch die Stillzeit. Frischgebackene Mütter klagen nach der Geburt häufig über Blähungen und weitere Magen-Darm-Problematiken: Der Himbeerblättertee soll auch ausgleichend auf den Verdauungstrakt wirken.

Wenngleich sich in Studien weder Nebenwirkungen des Getränks gezeigt haben noch die wehenfördernde Wirkung bestätigt wurde - sprechen Sie sich sicherheitshalber mit Ihrem Arzt ab, wie viel, wann und wie lange Sie von dem Tee trinken dürfen.

Mehr zum Thema