Gelber Ausfluss Schwanger

Starker weisser und gelber Ausfluss

Gelber Ausfluss und schwanger sein ist nichts Unnormales und betrifft viele Frauen. Die Absonderung des Scheidensekrets erhöht sich mit dem Eintreten einer Gestation, kann von Stress in der Schwangerschaft herrühren und beweist die intensivere Durchblutung des Unterleibsbereichs. Die maximale Menge variiert stark. So manch eine muss in der späten Schwangerschaftsphase die viele Flüssigkeit sogar mit Binden auffangen, um ein Durchnässen der Kleidung zu verhindern. Auf die Anwendung von Tampons hat allerdings aus hygienischen Gründen verzichtet zu werden.

Entscheidender als die Stärke ist Konsistenz und Farbe des Ausflusses. Tritt dieser weißlich-gelb auf und bleibt er allzeit geruchlos, deutet nichts auf eine Erkrankung hin. Sind die Absonderungen hingegen von einem unangenehmen Duft begleitet, sollten Sie umgehend den Frauenarzt aufsuchen. Vermutlich liegt ein Pilz- oder Bakterienbefall vor.

Schwangerschaft

Starker, hauptsächlich weisser Ausfluss gilt generell als harmlos und steigert sich während der Schwangerschaft. Kurz vor der Geburt löst sich ein Schleimpfropfen vom Gebärmutterhals. Dieser Vorgang wird als Startschuss für die Niederkunft angesehen und kann sogar von einer kleinen Menge Blut begleitet sein, ohne dass er die werdende Mama beunruhigen muss. Mischt sich die Farbe Gelb unter den die gesamte Schwangerschaft begleitenden Ausfluss, besteht immer noch kein Grund zur Aufregung. Kommt jener allerdings dickflüssig und mit einem leichten Grünstich daher, hat abgeklärt zu werden ob eventuell eine Infektion vorliegt. Zumeist geht ein solcher gelber Ausfluss und das schwanger sein mit Juckreiz oder einem Brennen im Unterleib einher.

Gelber Ausfluss und schwanger
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Gelber Ausfluss und schwanger sein ist nichts Unnormales.

Kein Grund zur Sorge!

Auch wenn Sie in der 29. Woche feststellen, dass der gelbe Ausfluss übelriechend und in kleinen Stückchen auftritt, besteht keine Gefahr für Sie und Ihr Kind. Die Pilz-, Bakterien- oder Viruserkrankung wird vom Frauenarzt problemlos medikamentös behoben und greift in keinem Fall auf Ihr ungeborenes Baby über. Entscheidend ist nur, dass gegen die Krankheit vorgegangen wird. Ansonsten bleibt die Möglichkeit gegeben, dass sich das Kind während der Geburt damit ansteckt und da der neue Erdenbürger noch über kein gutgerüstetes Immunsystem verfügt, kann dies schwerwiegende Konsequenzen für dessen Gesundheit haben.

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