Erste Beikost

Erste Beikost: Tipps für Auswahl und Zeitpunkt

Wenn Muttermilch oder Flasche dem Baby nicht mehr reicht, steht die erste Beikost auf dem Speisezettel. Einen festen Termin gibt es dafür nicht, da sich jeder Säugling individuell entwickelt. Doch diese Faustregel gilt: Frühestens nach Vollendung des vierten Lebensmonats und spätestens zu Beginn des siebten, sollte feste Nahrung die flüssige ergänzen. Wann es im Einzelfall so weit ist, lässt sich an einigen Hinweisen erkennen. Das Baby scheint nach einer Mahlzeit noch hungrig zu sein oder schläft nachts nicht mehr durch, obwohl es das schon konnte.

Auch eine verlangsamte Gewichtszunahme deutet darauf hin. Wer sich nicht sicher ist, fragt einfach den Kinderarzt um Rat. Das Füttern der Beikost beginnt in kleinsten Schritten. Als Erstes werden einige Löffelchen als Ergänzung zur üblichen Milchnahrung angeboten, und zwar dann, wenn der erste Hunger schon gestillt ist. Bewährt für den Einstieg in die Beikost hat sich die Mittagsmahlzeit.

Gemüse ist gut verträglich

Babynahrung & Stillen

Was ist die beste erste Beikost für das Kind? Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Die erste Mahlzeit sollte immer ein feiner Gemüsebrei sein. Banane wird erst später angeboten.

Erste Beikost
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Was ist die beste erste Beikost für das Kind?

Beliebt wie eh und je sind Möhren, deren leicht süßlicher Geschmack den meisten Babys gefällt. Doch auch Fenchel, Kürbis, Brokkoli und Pastinake sind geeignet. Es empfiehlt sich eine Sorte etwa eine Woche zu füttern, damit beobachtet werden kann, ob das Kind die Nahrung auch wirklich verträgt. Ob die Eltern die erste Beikost selbst zubereiten, ist eher zweitrangig. Das ist zwar günstig und garantiert die perfekte Kontrolle über die Zutaten, doch deutsche Gläschen-Nahrung ist ebenfalls durchweg von erstklassiger Qualität. Trägt sie dazu noch das Bio-Siegel, kann sie dem Kind unbesorgt angeboten werden.

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