Babysachen Nähen

Hübsche Sachen für das Baby selber nähen

Babysachen zu nähen gibt vielen Eltern das Gefühl die Einzigartigkeit ihres kleinen Lieblings noch zusätzlich zu unterstreichen. Das Ergebnis einer solchen Arbeit ist ein Unikat, das es so garantiert nicht von der Stange zu kaufen gibt. Auch können Mütter und Väter mit den selbst genähten Bodys, Stramplern oder Mützchen ungewöhnliche Kleidungsideen umsetzen und ihr persönliches Styling-Verständnis auf das Kind übertragen. Wichtigster und meinst angeführter Grund, warum selber zu Schere, Nähmaschine und Faden gegriffen wird, ist der gesundheitliche Aspekt. In einer globalisierten Welt ist es nicht immer nachzuvollziehen, woher die Säuglingskleidung stammt.

Um ein Statement gegen Kinderarbeit in Asien zu setzen, sich gegen giftiger Weichmacher und chemische Bleichmittel zu wehren und dem Nachhaltigkeitsgedanken zu frönen, gehen viele Eltern dazu über das Babysachen nähen selbst zu übernehmen.

Schnitt-, Stoff- und Materialauswahl

Babyausstattung

Bevor Sie loslegen, muss online auf die Suche nach kostenlosen Schnittmustern gegangen werden. Freut sich das Geschwisterkind auch auf die Geburt des neuen Familienmitgliedes, hilft es sicherlich gern mit. Unter der Rubrik Nähen mit Kindern finden Sie tolle Vorschläge . Die leicht verständlichen Anleitungen sehen eine Arbeitsteilung zwischen Mama und Vierjährigem vor und erheben die weichen Schuhe für das Baby zum Gemeinschaftswerk. Den perfekten Stoff für die Näharbeit aufzutreiben ist dagegen schwieriger. Sich von günstigen Preisen verlocken zu lassen wirft die selbe Problematik auf, wie sie billige, qualitativ minderwertige Babykleidung mit sich bringt. Tragen sich Mütter, Väter und Großeltern mit der Absicht ihrem kleinen Schatz etwas zu nähen, gilt es auf Stoffballen zu achten, die das GOTS-Emblem aufweisen oder als IVN-Best-zertifizierte Stoffe vertrieben werden. Biologisch angebaute Baumwolle, fair gehandelte Ballen und die Verwendung von bedenkenlos auf Babys Haut tragbaren Färbemitteln ist damit garantiert. Zwar sind die Farben der Biostoffe nicht knallig und quietschbunt, dafür können Sie diese Ihrem Kind mit gutem Gewissen anziehen.

Babysachen nähen
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Das Ergebnis einer solchen Arbeit ist ein Unikat.

Einen Babybody nähen

Volle Windeln, eine unerwartete Spuckattacke oder das schweißtreibende Mittagsschläfchen führen dazu, dass Säuglinge mehrere Bodys täglich verschleißen. Wer den Unterwäschevorrat selbst aufstocken und Kosten sparen möchte, besorgt sich ein 60 mal 100 Zentimeter langes Stück Stoff, Druckknöpfe sowie eine 2 Meter lange weiße Borte. Die vier Stoffteile setzen sich aus einem Vorder- und Rückenteil und aus den Ärmchen zusammen. Am Kragen, im Schritt und an den Rändern der Ärmel wird die weiße Borte aufgenäht. Verwenden Sie dazu wie auch für das Zusammenfügen der Stoffteile den flexiblen Zickzack-Stich. Das Kind wird sich beim Tragen des Bodys ausufernd bewegen und so hat das Kleidungsstück dehnbar zu sein und auch heftigstes Strampeln auszuhalten.

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