Baby Schlafen

Ab wann schlafen Babys durch?

Neugeborene können nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden und so folgt Ihr Baby mit dem Schlafen noch einem anderen Rhythmus als der Rest der Familie. Durchschnittlich schlummern die Kleinen 16 bis 20 Stunden pro Tag und wachen nur dann auf, verspüren sie ein Hungergefühl. Dieses ist in der Regel ausgeprägter als die Müdigkeit und meldet sich alle drei bis vier Stunden. Weil der kleine Magen noch nicht genug Nahrung speichern kann, um 12 Stunden durchzuschlafen, müssen Eltern mehrmals pro Nacht zur Fütterung antreten. Dies kann für Mütter und Väter sehr anstrengend werden, besonders dann wenn sich der eigene Sprössling als zu den Schreibabys gehörig herausstellt und sich stundenlang nicht beruhigen lässt.

Das Fliegen mit Kind ist in solchen Fällen erst dann anzuraten, schläft der Sprössling mindestens sechs bis sieben Stunden am Stück und haben sich die Weinattacken und die damit häufig einhergehenden Koliken gebessert. Manche Kinder schlafen bereits mit vier Monaten brav durch, andere brauchen beinahe ein Jahr.

Wo sollte das Baby schlafen?

Baby

Gerade in den ersten Monaten werden Sie Ihr Kind nicht gerne aus den Augen lassen. Untertags darf es deshalb in einen Stubenwagen gebettet werden, der bestenfalls mit Rollen versehen ist und von der Küche problemlos ins Wohnzimmer wandern kann. Gesunde, nicht zu Erbrechen neigende Kinder sollten auf den Rücken gelegt werden. Die Frage ab wann Babys auf dem Bauch schlafen dürfen, beantwortet sich zu dem Zeitpunkt, da Ihr Kind sich selbstständig umdreht. Vorher ist diese Liegeposition zu gefährlich. Es könnte zu Atemwegsproblemen und im schlimmsten Fall zum plötzlichen Kindstod kommen. Auch das elterliche Bett ist für Säuglinge nicht als Schlafstatt geeignet. Babys überhitzen sehr schnell und können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren. Besser ist ein Beistellbettchen, das unmittelbar neben dem Ehebett angebracht wird aber dennoch eine eigene Liegefläche besitzt.

Baby und schlafen
1/1

Neugeborene können nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden.

Den Alltag strukturieren

Schon nach wenigen Lebenswochen wird sich der Schlaf-Wach-Rhythmus des Kindes langsam an die elterlichen Gewohnheiten anpassen. Mit einigen unterstützenden Maßnahmen können Sie Ihrem Baby unter die Arme greifen und ihm oder ihr die Umstellung leichter machen. Ein alltäglich wiederkehrendes Ritual sagt dem Säugling, dass es nun Zeit ist zu schlafen. Eltern haben sich einen festen Ablauf zu überlegen, der schon vor dem zu Bett gehen Stille und Gelassenheit in den Alltag bringt. Baden, füttern und kuscheln sollten in stets der gleichen Reihenfolge gehandhabt werden und so dem Kind Sicherheit geben. Stillt die Mutter ihr Kind nachts, hat eine ruhige und friedliche Atmosphäre zu herrschen. Gedämpftes Licht, leises Sprechen und nur wenig Aktivität zeigen dem Baby an, dass es weiterzuschlafen hat und jetzt keine Zeit zum Spielen oder Herumtollen ist.

Mehr zum Thema