Baby Schläft Unruhig

Unruhiger Schlaf bei Babys

Ein Baby schläft unruhig, zuckt mit den Augenlidern, wird immer wieder wach und hält die Eltern somit die ganze Nacht in heller Aufregung. Wie bei Erwachsenen auch, so wird der Schlaf eines Kindes von verschieden intensiven Zeiten dominiert. In der sogenannten REM-Phase liegt es bewegungslos im Bettchen und scheint selig im Land der Träume zu wandeln. In den ersten Monaten nach der Geburt fallen Kinder bis zu neun Stunden pro Tag in diesen tiefen Schlaf. Weil Ihr kleiner Liebling eine Fülle neuer Impressionen verarbeiten muss und eine Welt voller Farben, Formen und Klänge entdeckt, erschüttern heftige Zuckungen den Körper.

Dies ist kein Indiz, den ein unruhiger Schlaf bei einem Baby kennzeichnet sondern kann als ganz normal gewertet werden. Selbst wenn es die Augen kurzzeitig öffnet und zu Wimmern beginnt, hat dies zumeist mit der geistigen Kategorisierung der Erlebnisse zu tun und sollte Mama und Papa nicht verschrecken.

Einschlafprobleme bis zum dritten Lebensmonat

Baby

Viele neue Erdenbürger haben bei der Entwicklung in den ersten 12 Monaten mit Schlafstörungen zu kämpfen. Das Einschlafen gelingt schwer und wird nicht selten von stundenlangem Gebrüll begleitet. Schuld daran haben die Blähungen, die die Dreimonatskoliken verursachen. Das Baby schläft unruhig oder gar nicht und zeigt ein schmerzverzerrtes Gesicht. Der Darm des Kindes funktioniert noch nicht vollständig und kann die Nahrung deshalb nur schwer verarbeiten. Dabei entstehen Gase, die den Rumpf aufblähen und ein drückendes Gefühl und heftige Schmerzen hervorbringen. Um das Schlafen zu lernen sollten Sie Ihrem Säugling unter die Arme greifen und Fenchel- oder Anistees verabreichen. Manchmal begünstigt auch ein überreiztes Nervensystem die Problematik. Eltern haben deshalb ein friedliches Flair zu schaffen, naht die Zeit des Zubettgehens.

Das Baby schläft unruhig
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Ein Säugling benötigt zwischen 14 und 18 Stunden Nachtruhe täglich.

Maßnahmen gegen unruhigen Schlaf

Ein Säugling benötigt zwischen 14 und 18 Stunden Nachtruhe täglich. Weil die Kleinen noch nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden können, ist es von Bedeutung, dass mit ihnen Spaziergänge unternommen werden. Das reine Tageslicht leert sie, dass es nun Zeit zum Wach sein ist. Dunkelheit suggeriert hingegen Inaktivität und baldiges Schlummern. All dies muss dem Kind erst antrainiert werden. Gehen Sie deshalb viel an die frische Luft und dunkeln Sie Ihre Wohnung tagsüber nicht ab. Das Bettchen des Babys sollte Nestwärme ausstrahlen. Grelle Farben und kühles Design mögen zwar modern sein, doch fordern sie den Geist dazu heraus, sich weiter umzusehen. Gedämpfte Farben und wenig spektakuläre Ausblicke lassen hingegen zur Ruhe kommen. Und dies ausschließlich auf dem Rücken liegend. Ein Neugeborenes kann seine Schlafposition nämlich noch nicht selbstständig verändern. In Bauchlage besteht die Gefahr, dass das Kind Atemnot erleidet.

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