Baby Durchschlafen

Babys zum Durchschlafen animieren

Der Magen eines Neugeborenen ist noch nicht groß genug, um das Baby durchschlafen zu lassen. Er kann nicht genügend Nahrung aufnehmen beziehungsweise speichern und daher müssen Mütter des nachts ihren kleinen Liebling stillen oder ihn oder sie mit dem Fläschchen versorgen. Schon nach wenigen Monaten ist dieses körperliche Defizit behoben, doch tun sich die meisten Kinder schwer, vor dem halbjährigen Geburtstag ununterbrochen zu schlummern. Ein Grund dafür können die sogenannten Dreimonatskoliken sein. Sie fügen dem neuen Erdenbürger erhebliche Schmerzen zu, da sie zumeist mit Blähungen einhergehen.

Auch eine Überreizung des Nervensystems führt zu Koliken und damit zu Schlafproblemen. Der kleine Geist muss eine Flut an neuen Eindrücken verarbeiten und ist damit nicht selten überlastet. Daraus resultieren nächtliche Schrei- und Weinattacken, die Sie als Eltern durchaus an den Rand der Verzweiflung bringen können. Halten Sie sich deshalb stets vor Augen, dass der Säugling Sie nicht ärgern möchte sondern lediglich ängstlich ist.

Ungewohnte Umgebung

Baby

Viele Kinder entschlafen am besten in das Land der Träume, füttert man sie. Beim abendlichen Stillen nicken sie ein und werden dann von ihren Eltern so leise als möglich ins Bett gelegt. Auch eine erwachsene Person würde dieser Umstand extrem verwirren. Man wacht an einem Ort auf, an dem man nicht zur Ruhe gekommen ist. Das Kind ist völlig orientierungslos und beginnt lauthals zu weinen. Deshalb ist es so früh als möglich daran zu gewöhnen, dass das eigene Bettchen der Platz zum Schlafen ist. Mamas und Papas müssen ihr Kleines noch im Wachzustand ins Kinderzimmer legen und ihm die Möglichkeit geben sich umzusehen. Dazu darf das Licht gedämpft werden und es sollte eine beruhigende Stimmung herrschen. Andauerndes Nachsehen ob der Sohn, die Tochter bereits entschlummert ist und laute Geräusche in der Wohnung hindern das Baby am Durchschlafen.

Baby: Durchschlafen
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Eltern sollten ihr Kleines noch im Wachzustand ins Bett legen.

Durchschlafen trainieren

Eine physisch bedingte Schlafstörung bei Säuglingen kommt nur selten vor und daher ist auf die Gabe von Schlafmitteln für Babys tunlichst zu verzichten. Weil er oder sie noch nicht an den elterlichen Tagesrhythmus gewöhnt ist, dauert es zumeist sechs Monate bis zur ersten durchgeschlafenen Nacht. Diese gelingt allerdings nicht von selbst und so haben Mütter und Väter ihr Kind schonend aber bestimmt einer Art Schlaftraining zu unterziehen. Ein täglich wiederkehrendes Prozedere, Klänge, Gerüche oder Handlungen, die das Gehirn des Säuglings irgendwann als Signal für die Nachtruhe erkennt und viel Geduld sind nun gefragt. Auch Kinder geben Schlafgeräusche von sich. Wer bei jedem Räkeln, Husten oder Brabbeln gleich im Kinderzimmer erscheint, vereitelt ein erneutes Einschlafen. Warten Sie deshalb ab, bis Ihr Kind tatsächlich nach Ihnen verlangt.

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