Baby 13 Wochen

Die Entwicklung bei Babys in der 13. Woche

Ist ein Baby 13 Wochen alt, beginnt sich der Alltag zu strukturieren und den Eltern auch Phasen der Ruhe und Entschleunigung zu bieten. Weil das Kind jetzt nicht mehr nur zum Stillen aufwacht und mehr Interesse an seiner Umgebung zeigt, lässt ein Blick in den Kinderwagen verzückt sein. Die Kleinen beginnen freudig und lauthals zu Jauchzen und haben das Lächeln entdeckt. Sie strahlen Mama und Papa mit wachen Augen an und beobachten neugierig, was die beiden Elternteile gerade machen. Auch wenn es für den Laufstall noch viel zu früh ist, sollte das Kind im Stubenwagen mit durch die Wohnung genommen werden, um mehr Anteil am Familienleben zu nehmen.

Das sogenannte soziale Lachen, das die Kinder nun zu perfektionieren beginnen, wird mit dem 4. Lebensmonat auch außerhalb des gewohnten Umfeldes angewandt. Beim Einkaufen oder Spazierengehen wickelt Ihr kleiner Engel Passanten binnen weniger Sekunden um den Finger.

Die körperliche Entwicklung

Baby

Laut der Entwicklungstabelle sollte ein Kind in diesem Alter selbstständig das Köpfchen heben und einige Sekunden halten können. Legt man den Säugling bäuchlings auf den Boden, blickt er nun aufmerksam hin und her. Auch folgen seine Augen einer Person, die sich durch den Raum bewegt. Die kindliche Sehfähigkeit funktioniert besser. Ein Baby mit 13 Wochen erkennt rote Gegenstände, die vertikal oder horizontal vor dem Gesicht bewegt werden. Geräuschen wird intensiver gelauscht. Klappert ein Familienmitglied mit dem Geschirr in der Küche, wandern die Augäpfel nun in Richtung dieses Raums. Auf Musik wird im besonderen Maße reagiert. Dudelt das Radio, versucht das Baby nach 13 Wochen durch Gebrabbel die Laute nachzuahmen. Gleiches kann auch in der elterlichen Kommunikation mit dem Kind festgestellt werden. Erste einsilbige Äußerungen werden wiedergegeben.

Baby: 13 Wochen alt
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Jedem Wachstumsschub geht eine Phase größeren Hungers voraus.

Das Baby hat mehr Appetit

Jedem Wachstumsschub geht eine Phase größeren Hungers voraus. Da die Geburt jetzt über drei Monate zurückliegt, verlangen die Kinder vermehrt nach der Brust oder dem Fläschchen. Die langen Durchschlafphasen sind vorüber und die nächtliche Fütterungsfrequenz muss erhöht werden. Doch Eltern sollten sich nicht grämen sondern den gesteigerten Appetit als Zeichen für das körperliche und seelische Wohlbefinden ihres Kindes werten. Es fängt jetzt an, Gegenstände im wahrsten Wortsinne zu begreifen. Beißringe, Kuscheltiere und die eigenen Hände werden fasziniert unter die Lupe genommen. Sich einige Minuten auf dieses Spiel zu konzentrieren, gelingt nun immer öfter. Daher braucht das Kind nicht in jeder wachen Minute von den Eltern bespaßt zu werden. Legen Sie es ruhig schon vor dem Einschlafen ins Bettchen. Umsehen und sich mit sich selbst beschäftigen gehört nun zum kindlichen Alltag.

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