Ausfluss Schwanger

Vermehrter Ausfluss in der Schwangerschaft

Schwanger sein und Ausfluss haben sind untrennbar miteinander verbunden. Weil der Unterleib einer werdenden Mutter stärker durchblutet wird, startet die Scheide eine Art Selbstreinigungsprogramm. Die Durchblutung zieht eine Lockerung des Gewebes nach sich. Diese wiederum öffnet die Vagina und macht sie anfälliger für Infektionen und/oder einen Bakterienbefall. Um nun die Krankheiterreger von der Gebärmutter und dem ungeborenen Kind fernzuhalten, produziert der Körper ein milchig-weißes Sekret, dass tendenziell geruchlos ist.

Frauen, die einen extremen Kinderwunsch hegen und auf frühe Anzeichen einer Schwangerschaft warten, können am Ausfluss erkennen, dass sie Mutterfreuden entgegen blicken. Die Flüssigkeit sorgt für eine gesunde und intakte Scheidenflora und meint somit eine harmlose und völlig natürliche Begleiterscheinung. Im Laufe der Gestation wird die Menge zunehmen. Ab dem 4. Monat verzeichnet manche Schwangere den ersten übermäßigen Anstieg. Bei vielen Frauen allerdings steigert sich die Ausflussmenge kontinuierlich, um dann kurz vor der Niederkunft mit dem Ablösen den Pfropfens von der Gebärmutter zu gipfeln.

Nicht jeder Ausfluss ist gesund

Schwangerschaft

Solange Ihre Absonderungen ohne Juckreiz, Schmerzen, einem intensiven Geruch oder einer veränderten Farbe stattfinden, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Der Genuss von Fisch oder Spargel in der Schwangerschaft kann den Duft außerdem kurzzeitig verändern. Ein brennendes Gefühl in der Scheide und gelblich-grünes Sekret deuten hingegen auf eine Pilz- oder Bakterieninfektion hin. Schwangere Frauen haben dann so rasch als möglich den Gynäkologen aufzusuchen und ihn oder sie über die Symptome zu unterrichten.

Ausfluss - Schwanger?
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Schwanger sein & Ausfluss haben sind untrennbar miteinander verbunden.

Pilzerkrankungen sind ebenso häufig wie ungefährlich, doch nur dann wenn sie medikamentös behandelt werden. Ohne Arzneimittel kann ein grünlicher Ausfluss das schwanger sein beeinträchtigen. Während der Geburt kommt es unter Umständen zur Übertragung der Erkrankung. Für einen erwachsenen Körper stellt der Pilz keine große Problematik dar, das Immunsystem des Babys schafft es hingegen kaum sich zu erwehren.

Blutige Sekretabsonderungen

Entdecken Schwangere auf dem Toilettenpapier oder in der Unterhose eine bräunliche Färbung, spricht diese für eine Blutung in der Scheide. Kleine innere Verletzungen, die man während des Geschlechtsverkehrs oder einer ärztlichen Untersuchung erlitten hat können daran Schuld tragen. Doch auch eine bakterielle Infektion vermag das Sekret zu begründen. Sind Sie schwanger und haben Sie Ausfluss, der braune oder rötliche Schlieren aufweist, bleibt der Gang zum Arzt nicht aus. Auch wenn die Erscheinung in den meisten Fällen keine gefährliche Erkrankung anzeigt sondern einfach nur von einer leichten Blutung herrührt, ist nach der Ursache zu forschen. Namentlich dann, geht sie mit Unterleibsschmerzen, Krämpfen oder einem Unwohlsein in der Vagina einher. Wer den Selbsttest machen möchte, besorgt sich pH-Wert-Handschuhe und kontrolliert damit den Säurehaushalt der Scheide. Das Hilfsmittel ist in Apotheken und Reformhäusern erhältlich.

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